Der Geruch unbekannter Flüssigkeit im Bereich der Weichsstraße hat am Sonntag abend die Feuerwehr Sarstedt auf den Plan gerufen. Schwallweise war ein intensiver Geruch von Diesel, Heizöl oder Benzin wahrzunehmen, so dass die Polizei um 21:13 Uhr die Ortsfeuerwehr alarmierte.

Unter der Leitung von Rüdiger Schulz rückte 25 Kräfte mit 6 Fahrzeugen aus. Im unmittelbaren Bereich wurden Messungen mit einem Multiwarngerät durchgeführt. Dies zeigte jedoch keine Explosionsgefahr an. die Gehwege wurden ausgeleuchtet und kontrolliert, genauso die umliegenden Wohneinheiten. Die Gullis wurden geöffnet, auch hier ergab die Messung keine Gefahr.

So konnte die Wehr nach knapp einer Stunden wieder einrücken.


Bericht der Hildesheimer Allgemeinen vom 29.01.2013
Beißender Geruch: Feuerwehr sucht nach der Quelle

Sarstedt (ham). Anwohner eines Hauses in der Weichsstraße haben am späten Sonntagabend einen beißenden Geruch in der Nähe ihrer Einstellplätze bemerkt. Sie riefen zunächst die Polizei. Da auch die Beamten nicht ausschließen konnten, dass irgendwo Gas austrat, alarmierten sie die Feuerwehr. Diese rückte mit 25 Einsatzkräften und sechs Autos an, darunter auch das Drehleiterfahrzeug.

Schnell konnte Einsatzleiter Rüdiger Schulz Entwarnung geben, was die Gefahr einer Gasexplosion anging. Messungen mit einem sogenannten Multiwarngerät zeigten keine Explosionsgefahr an. Die Feuerwehr leuchtete die Gehwege aus und kontrollierte sie ebenso wie die umliegenden Häuser.

„Aus unserer Sicht gibt es hier nichts Gefährliches“, erklärte Schulz nach dem Einsatz. „Wo der Geruch herkommt, ist aber weiter unklar.“

Mit Hilfe der Anwohner wurden einige Garagen geöffnet, Heizungskeller besichtigt und abgestellte Fahrzeuge auf Kraftstoffverlust untersucht – alles ohne Resultat. Auch die Öffnung einiger Kanaldeckel ergab keinen Hinweis darauf, wo der Geruch herkommen könnte. Nach 45 Minuten packten die Feuerwehrleute ihre Ausrüstung wieder zusammen und traten den Rückweg ins Feuerwehrhaus an.