Sturmschaden, Rauchentwicklung und Wasserschaden. Für die Feuerwehr gab es an Weihnachten reichlich Arbeit. Als um 15:40 Uhr die Alarmempfänger gingen, sind die meisten Sarstedter in der Kirche und bereiten sich auf die Verteilung der Geschenke zum Heiligen Abend vor. Doch für die Brandschützer hieß es warme Mütze auf und ab zur Friedr.-Ebert-Straße. Am Friedhof drohte ein Nadelbaum unter der Last von Eis und Schnee auf den Gehweg zu stürzen. Mit Hilfe einer Elektro-Säge wurde aus dem Korb der Drehleiter die Gefahr behoben. Kurz danach konnten alle Kräfte zur heimischen Geschenkeausteilung einrücken.

Am 1. Weihnachtstag hieß es um 22:56 Uhr „starke Rauchentwicklung im Ginster Weg“. Trotz Eis und Schneeglätte rückten die Helfer schnell aus. Doch bereits auf der Anfahrt konnte Entwarnung gegeben werden. Ortsbrandmeister Friedhelm Ulrich, der an den Weihnachtstagen den Brandmeisterdienst inne hat, war bereits an der Einsatzstelle angekommen und stellte fest, dass es sich lediglich um einen Ofen handelte, der seiner Bestimmung zufolge eine kontrollierte Verbrennung durchführte.

Auch am 2. Weihnachtstag wurden die Sarstedter Einsatzkräfte alarmiert. Diesmal galt es einen Wasserschaden in der Holztorstraße zu verhinden. Ein Spülenanschluss ist undicht geworden und der Wasser-Absteller ließ sich nicht bewegen. Die Mieter der Wohnung wussten sich nicht anders zu helfen und riefen 10:20 Uhr die Feuerwehr um Hilfe. Die rückte mit neun Kameraden aus, um mittels Rohrzange das „Problemchen“ schnell zu lösen.