Am Sonntag, 12.07. wurde die Ortsfeuerwehr Sarstedt um 18:14 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in der Beethovenstraße alarmiert. Anwohner bemerkten die starke Rauchentwicklung, die sich durch das gesamte Haus bis zum Dachfenster zog. Mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräfte rückte die OF Sarstedt unter Leitung von Brandmeister Rüdiger Schulz aus.

Zunächst war unklar, ob der Hauseigentümer sich noch im Gebäude befindet. Die Gruppe des Tanklöschfahrzeuges erhielt den Auftrag, eine kombinierte Menschensuche und Brandbekämpfung von der Vorderseite aus durchzuführen. Nach gewaltsamer Öffnung der Eingangstür gingen 2 Trupps in das Gebäude vor. Die Besatzung der Drehleiter brachte einen Überdrucklüfter in Stellung, um den Brandbereich zu entrauchen.

Die Gruppe des Löschgruppenfahrzeuges erhielt den Auftrag von der Terassenseite (Rückseite) aus die Brandbekämpfung vorzunehmen und die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeuges herzustellen. Sicherheitshalber wurden der 1. Zug der Stadtfeuerwehr, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Heisede, Gödringen und Hotteln nachalarmiert, da bei einer längeren Einsatzdauer keine Atemschutzgeräterträger mehr zur Ablösung bereitstanden.

Nach ausführlicher Suche, konnte keine Person im Gebäude gefunden werden. Später stellte sich heraus, dass der Besitzer nicht zu Hause war. Der Brandherd selbst befand sich im Kellerbereich und konnte schnell abgelöscht werden. Die auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge des 1. Zuges konnten vor erreichen der Einsatzstelle wieder abdrehen.

Das Nachbargebäude wurde durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr setzte hier ebenfalls den Drucklüfter zur Belüftung ein. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Aussage der Polizei auf ca. 100.000 Euro. Die Einsatzstelle wurde um 19:25 Uhr an die Polizei übergeben. Insgesamt waren 7 Atemschutzträger mit 2 C-Rohren im Einsatz.