Zu einem Kellerbrand wurde die Ortsfeuerwehr Sarstedt am Freitagmorgen um 10:03 alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, das ein Wäschetrockner im Keller eines Wohnhauses in Brand geraten war. Mittels eines C-Rohres wurde der Brand schnell gelöscht und der Keller mit einem Drucklüfter entraucht. Insgesamt waren 13 Kameraden, die mit drei Fahrzeugen angerückt waren, im Einsatz.

Bericht der Hildesheimer Allgemeinen vom 01.03.2008:

Waschmaschine gerät in Brand

Sarstedter Feuerwehr rast am Morgen zum Wellweg / Feuer verrußt Keller

Sarstedt (cha). Eine brennende Waschmaschine hat gestern Morgen für einen Feuerwehreinsatz im Wellweg gesorgt.

Die 70-jährige Hausbewohnerin stellte gegen 10 Uhr fest, dass das rund 20 Jahre alte Modell im Keller des Hauses Feuer gefangen hat. Sie schloss die Tür zum Waschkeller und informierte die anderen Hausbewohner. Um wenige Minute nach 10 Uhr traf die Sarstedter Ortswehr ein. „Die Frau hat sehr geistesgegenwärtig gehandelt“, lobte der stellvertretende Stadtbrandmeister Jürgen Engelmann nach dem Einsatz. Der Brand war schon nach wenigen Minuten gelöscht.

Als die Sarstedter Ortswehr um Ortsbrandmeister Friedhelm Ulrich mit 13 Rettern im Wellweg eintraf, war die Ausgangslage allerdings noch etwas verworren. „Am Anfang gab es den Verdacht, dass dort eine Ölheizung brennt“, sagte Engelmann. Dann hätte der Einsatz auch für die Retter brenzlig werden können. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, blies sie den Qualm mit einem Drucklüfter aus dem Keller. Dafür musste sie zunächst zwei Scheiben des Gebäudes einschlagen. Zahlreiche Bewohner des Wellwegs und der angrenzenden Straßen beobachteten die Arbeiten.

Die Polizei geht davon aus, dass die Waschmaschine wegen eines technischen Defekts in Brand geriet. Alle drei Hausbewohner kamen ohne Verletzungen davon. Allerdings hinterließ der Brand reichlich Ruß im Keller. Neben dem direkten Brandort sind auch andere Kellerräume in Mitleidenschaft gezogen worden. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 1000 Euro.