Nachdem der Sturm nachgelassen hat, wurde die Wehr um 03:14 Uhr erneut zur Einsatzstelle an der Bahnanlage alarmiert. Es galt die drohenden Dachteile vom eon.Avacon-Gebäude zu befreien und die Reste aus dem Strommast des DB-Fahrdrahtes. Die Ortsfeuerwehr Sarstedt rückte mit drei Fahrzeugen aus. Zusätzlich war das THW Sarstedt und die Berufsfeuerwehr Hannover mit einem 60-Tonnen-Kran alarmiert.

Die Dachteile lagen jedoch so ungünstig, dass der Kran für diese Aufgabe nicht eingesetzt werden konnte. Es wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt und die Einsatzstelle an den Besitzer übergeben, die nun eine Spezial-Abrissfirma beauftragt.

Ebenso ungünstig hängen die Teile im Oberleitungsmasten der DB-Strecke. Die seitlich gelegene Ladestraße hat nicht den erforderlichen Untergrund, um eine sichere Abstützung für einen Kran zu gewährleisten. Versuche, die Teile mittels Seilwinde vom Mast zu ziehen schlugen fehl. Die Bahn wird nun durch den Notfallmanager weitere Maßnahmen einleiten. Die Nord-Süd-Strecke ist bis auf weiteres immer noch gesperrt. Mitlerweile wurden Busse als Ersatzverkehr eingesetzt. Da die Ziegeleistr. kommplett gesperrt ist, wurde der Bahnübergang am Bahnhof wieder geöffnet, so dass die Anwohner des Wohngebietes Wenderter Straße eine Zufahrtmöglichkeit haben.

Kurz vor Neun konnten die Einsatzkräfte zur Stärkung ins Feuerwehrhaus einrücken. Die Pause dauerte jedoch nicht lang. In der Bismarckstr. drohte ein Baum auf ein Wohnhaus zu stürzen. Das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter sind ausgerückt, um auch diese Gefahr abzuwehren.

Gerade abgearbeitet, gings weiter in die Lortzingstr., wo ebenfalls ein Baum umzustürzen drohte.