114 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 14 Helfer vom THW, sowie Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mit insgesamt 15 Fahrzeugen im Dauereinsatz.

Sperrung der DB-Fahrstrecke, Baumbrand und etliche umgestürzte Bäume und herabfallende Dachziegel; aber glücklicherweise keine Verletzten – so die erste Bilanz von Stadtbrandmeister Uwe Meyer nach dem Orkantief des heutigen Tages.

Im gesamten Stadtgebiet galt es hauptsächlich, die durch den Sturm entwurzelten Bäume von der Fahrbahn zu beseitigen. Der größte Schaden entstand an der DB-Fahrstrecke. Das komplette Flachdach der Firma eon-Avacon hatte sich gelöst und flog auf die Oberleitung der DB-Strecke. Die Strecke wurde sofort gesperrt. Da der Sturm derzeit noch zu stark ist, ist eine Bergung der Dachteile momentan zu gefährlich.

In der Giesener Str. löste sich eine Stromfreileitung und setzte einen Baum in Brand. Dieser wurde nach Abschaltung des Stromes abgelöscht. Die Drehleiter wurde nach Gr. Escherde abgerufen, um dort beim Beseitigen der Sturmschäden zu unterstützen.

Der erste Alarm ging um 16.58 Uhr ein. Im Feuerwehrhaus Sarstedt wurde die örtliche Einsatzleitung eingerichtet. Von hier aus wurden die 32 Einsätze koordiniert. Eine Kommunikation über Funk war fast unmöglich, da im gesamten Landkreis die Feuerwehren im Einsatz waren. Gut das die Handyleitungen nicht überlastet waren. Gegen 23 Uhr trat Ruhe ein, so dass die Kameraden erst einmal in ihre Standorte einrücken konnten.