Im Rahmen des Übungsdienstes der Feuerwehrbereitschaft 1 vom Landkreis Hildesheim übten 2 Züge im Dorfgemeinschaftshaus in Gödringen.

Der 1. Zug, bestehend aus den Feuerwehren Hotteln, Gödringen und Heisede übte die Menschenrettung unter Atemschutz. Dem in das Gebäude vorgehenden Trupps wurde eine blickdichte Folie auf die Atemschutzmaske geklebt, um so das Suchen nach vermissten Personen unter Nullsicht zu Simulieren. Ziel war es sämtliche Räume abzusuchen und zwei vermisste Personen zu finden und diese zu retten. Diese Personen wurden ins Freie gebracht und dort an einem Verletztensammelplatz betreut. Des weiteren wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet.

Der 4. Zug, bestehend aus den Feuerwehren Giesen, Hasede und Groß Förste, sowie die Wasserförderkomponente mit den Feuerwehren aus Dingelbe und Nettlingen sollte planmäßig ebenfalls nach Gödringen kommen. Da sich die Feuerwehren Giesen und Hasede in einem Realeinsatz befanden, war dieser Zug nicht in voller Stärke einsatzbereit.

Die Feuerwehren aus Groß Förste, Dingelbe und Nettlingen bauten eine entfernte Wasserentnahmestelle auf, förderten das Wasser zu Übungsobjekt und leiteten die Brandbekämpfung ein. Ein weiteres C-Rohr wurde zur Abriegelung von einem Nachbargebäude eingesetzt.

Nach Beendigung der Übung waren zwei Fahrzeug von der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Groß Düngen vor Ort und alle Fahrzeuge konnten wieder einsatzbereit gemacht werden. Sebastian Will, der als Zugführer vom 1. Zug diese Übung ausgearbeitet hat, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. An dieser Übung waren 48 Feuerwehrmitglieder beteiligt. Nach einer kurzen Übungsnachbesprechung konnten alle in das lange Pfingstwochenende starten.