Am Mittwochabend trafen sich die Kameraden der Sarstedter Feuerwehr zum Ausbildungsdienst. Auf der Tagesordnung war sowohl das Hebelgesetz als auch der Einsatz von einem Greifzug.

In zwei Stationen wurde ausgebildet. Bei Norbert Schnabel ging es um das Hebelgesetz. Zu Anfang ein wenig Theorie. Welche Arten von Hebeln gibt es und wo liegt die Last-Seite als auch die Kraft-Seite des Hebels. Danach ging es an das Praktische, eine Europalette sollte sanft angehoben werden, ohne dass ein Fußball herunterfällt. Mit Materialien ausschließlich vom LF 16 TS musste diese Aufgabe absolviert werden. So sollte spielerisch das Hebeln und Unterfüttern geübt werden. Die Absprache untereinander und die Team-Bildung stand im Vordergrund. Diese Aufgabe wurde von beiden Gruppen mit viel Spaß gut absolviert.

Bei der zweiten Station wurde der Greifzug erklärt. Zuvor bereitete Ausbilder Andreas Kumpfe den Greifzug mit Zubehör vor. Die Materialien hierfür kommen vom Tanklöschfahrzeug. Auch hier musste zu Anfang eine kleine Theorieeinheit gelehrt werden. Wieviel Tonnen kann unser Greifzug ziehen? Wo setze ich eine Feste Rolle und wo eine Lose?  „Was man an Kraft spart, muss man an Weg zusetzen“ so ist der Inhalt der goldenen Regel der Mechanik. Dies muss natürlich auch bei der Feuerwehr berücksichtigt werden. Im praktischen Teil der Station ging es darum, den MTW (fungiert als Unfallauto) mittels Greifzug zu sichern und dann zu ziehen.  Hier musste die zuvor gelernte Theorie in die Praxis umgesetzt werden.

Am Ende haben alle anwesenden Personen die beiden Stationen durchlaufen und können bei den nächsten Hilfeleistungseinsätzen mit den oben genannten Hilfsmitteln gut umgehen.