Am letzten Montag fand in Hotteln ein Dienst exklusiv für Atemschutzgeräteträger statt. Unter der Leitung von Alex Holten und Fritze Meyer wurde ein Notfalltraining abgehalten, um die Hottelner Atemschutzgeräteträger auf Notsituationen im Einsatz vorzubereiten.

Als Erstes gab es eine theoretische Einweisung in die Funktion und Ausstattung eines Sicherheitstrupps, sowie einen Überblick über mögliche Notfallsituationen unter Atemschutz.

Im Anschluss wurde praktisch die Herstellung einer alternativen Luftversorgung trainiert, hierbei wurde der angeschlossene Lungenautomat auf Kommando geräteseitig von der Pressluftversorgung getrennt und mit einem anderen Gerät wieder verbunden. Hierbei galt es sowohl die Fingerfertigkeit trotz dicker Handschuhe, als auch mentale Aspekte (Unterdrückung des Atemreflexes) zu trainieren.

Finaler Tagespunkt war die Abarbeitung zwei verschiedener Notfallsituationen, bei der unter Nullsicht jeweils ein Mitglied des Angriffstrupps verunglückt und durch den Sicherheitstrupp aus dem Gefahrenbereich gerettet wurde.

Besondere Beachtung fanden Punkte wie
– Arbeiten unter schwierigen Bedingungen, wie z.B. unter stark eingeschränkter Sicht
– Kommunikation / Abstimmung untereinander
– Kommunikation über Funk mit dem Gruppenführer / der Atemschutzüberwachung.

Am Ende des Abends waren alle Probanden gerettet und die zehn Teilnehmer um einige Erfahrungen reicher.
Vielen Dank fürs Mitmachen, Fortsetzung folgt!