2003

Anfang 2003 hielt Hochwasser Sarstedt in Atem. Es begann am 3. Januar 2003 gegen 2:00 Uhr am Sonnenkamp. Dort mussten Wasser abgepumpt und Sandsäcke verbaut werden. Im Laufe des Tages stiegen die Pegel der Leine und Innerste. Der Dickebast und zahlreiche Straßen und Keller liefen voll Wasser. Erst am Morgen des 5. Januar 2003 konnten die letzten Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr und des Technischen Hilfswerks abgezogen werden.

Da die alte Fahrzeugbox aufgrund der Größe des Löschfahrzeugs nicht ausreichend war, wurde eine neue Fahrzeughalle auf der Westseite an das bestehende Feuerwehrhaus angebaut. Gleichzeitig wurde auf das vorhandene Feuerwehrhaus ein Dachstuhl gesetzt, so dass aus dem Flachdach ein Satteldach wurde. Das Richtfest wurde am 28. April 2003 gefeiert.

2004

Am 29. Juli 2004 war ein Treckergespann auf dem Weg von der Schliekumer Feldmark in den Ort, als der mit Strohballen beladene Anhänger Feuer fing. Um 18:33 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Schliekum alarmiert. Mit Unterstützung des Tanklöschfahrzeugs aus Sarstedt wurde der Brand bekämpft. Nach fast vier Stunden waren die letzten Glutnester abgelöscht.

Zu einem Wettbewerb der besonderen Art hatte die Ortsfeuerwehr Ruthe am 28. August 2004 eingeladen. Beim Schnüffelmarsch liefen die Teilnehmer unter schwerem Atemschutz durch den Ort und mussten an verschiedenen Stationen Aufgaben erledigen.

Ende November hielten zwei Brände an einem Tag die Schliekumer Brandschützer auf Trab. Morgens brannte eine Tischlerei im Dachsteinweg in Sarstedt. Um 19:45 Uhr folgte dann der zweite Alarm an diesem Montag. In Giften brannte ein Wohnhaus. Die Ortsfeuerwehren Giften, Ruthe, Sarstedt und Schliekum eilten nach Giften. Eine 86-jährige bettlägerige Bewohnerin konnte jedoch nicht mehr gerettet werden und kam in den Flammen ums Leben.

2005

Am 6. Mai 2005 um 1:22 Uhr heulten die Sirenen. Die Feuerwehren Giften, Schliekum und Ruthe wurden zu einem Brandeinsatz in Giften alarmiert. Die Scheune am Ahrberger Weg stand erneut in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr war der Brand schnell gelöscht. Bereits im Jahr 2004 hatte dieselbe Scheune gebrannt.

Nur wenige Tage später brannte die Scheune am Ahrberger Weg erneut. Am 18. Mai 2005 um 2:37 Uhr wurde der 3. Zug der Stadtfeuerwehr (Feuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum) und zusätzlich die Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug sowie der Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Sarstedt alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der südöstliche Teil der Scheune in Flammen. In der Scheune befanden sich noch Schafe, Schweine und Federvieh. Bereits um 3:25 Uhr war das Feuer gelöscht. Bis auf ein Schaf konnten alle Tiere gerettet werden. Etwa ein Drittel der Scheune wurde vom Feuer zerstört.

Am 4. November 2005 wurde Lars Brinkmann auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Dieter Meyer als Ortsbrandmeister gewählt.

2006

Am 2. Februar 2006 wurde Lars Brinkmann zum Ortsbrandmeister ernannt. Mit dem Ausscheiden aus seinem Amt erhielt Dieter Meyer die Ernennung zum Ehrenortsbrandmeister.

Die Amtsgeschäfte des Ortsbrandmeisters übergab Dieter Meyer dann „offiziell“ im Verlauf der Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2006. Lars Brinkmann ließ zusammen mit seinem Stellvertreter Franz Marheineke die 30-jährige Amtszeit seines Vorgängers noch einmal Revue passieren und dankte Meyer mit einem besonderen Präsent für seine Tätigkeit.

 2007

Am 30. April 2007 richtete die Feuerwehr Schliekum erstmals den Tanz in den Mai im Dorfgemeinschaftshaus aus. Bei Musik wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Vom 29. September 2007 bis 2. Oktober 2007 war die Stadtfeuerwehr im Hochwassereinsatz. Zahlreiche Sandsäcke wurden verbaut. Insbesondere in den Bereichen Holztorstraße, Giesener Straße und Venedig wurden Keller ausgepumpt. Neben den vielen nassen Kellern musste sich die Feuerwehr auch darum kümmern, den Verkehr aufrecht zu halten. Mitglieder der Schliekumer Ortsfeuerwehr pumpten am Nordring Wasser aus der Kanalisation in den Dickebast. Ohne die Entlastung hätte das Wasser auf die Straße gedrückt – der Verkehr auf dem Nordring wäre zum Erliegen gekommen.

Schließlich war das Jahr 2007 das Jahr der Großbrände in Sarstedt: Am 14. August 2007 brannten mehrere Pkw´s auf dem Gelände der Avacon AG. Am 11. Oktober 2007 musste die gesamte Stadtfeuerwehr einen Wohnhausbrand in Giften am Entenfang bekämpfen. Am 3. November 2007 brannte ein türkischer Supermarkt am Friedrich-Ebert-Park in Sarstedt aus. Und schließlich kam es am 7. Dezember 2007 zu einem Brand bei der Firma A-Z Autobedarf im Kirchenfelde in Sarstedt.

2008

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. Oktober 2008 wurde Friedrich Rohlfs zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.

2009

Nachdem Franz Marheineke die Funktion des stellvertretenden Ortsbrandmeisters 20 Jahre ausgeübt hatte, übernahm Friedrich Rohlfs am 28 Februar 2009 diese Funktion.

Am 17. Juli 2009 gab es die Gelegenheit, die in der Schliekumer Feldmark stehenden Windräder zu erklimmen. Zahlreiche Mitglieder der Ortsfeuerwehr machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. Im Inneren der Türme galt es, die Leiter bis nach oben in die Gondel zu klettern. Als Absturzsicherung wurde jedem Kletterer ein Geschirr angelegt und eine Sicherung an der Leiter im Turm des Windrades eingehakt. Oben angekommen, wurde das Dach der Gondel durch eine kleine Luke bestiegen. In luftiger Höhe konnte von dort die Aussicht genossen werden, bevor es die Leiter wieder herunterzuklettern galt.

Am 25. September 2009 um 21:45 Uhr wurde der dritte Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt (Ortsfeuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum) zur Unterstützung der Gemeindefeuerwehr Nordstemmen zur alarmiert. In der Trocknungsanlage der Zuckerfabrik Nordstemmen war es zu einem Brand gekommen. Hauptsächlich wurden Atemschutzgeräteträger als Reserve bereitgestellt.

 2010

Im Jahr 2010 wurde verstärkt Ausbildung im Bereich Dekontamination betrieben. Neben der Ausbildung auf Ortsebene gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Giften und Ruthe wurde die überörtliche Zusammenarbeit durch gemeinsame Ausbildung und Übungen mit der Dekontaminationseinheit der Stadt Hildesheim verstärkt.

Bei Einsätzen der Gefahrgutzüge Nord 1 und Nord 2 im Brandschutzabschnitt Nord soll zukünftig der dritte Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt als Dekontaminationseinheit alarmiert werden. Dazu kommt die Dekontaminationseinheit der Stadt Hildesheim. Gemeinsam soll der Dekontaminationsplatz aufgebaut werden. Darüber hinaus soll der dritte Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt die Dekontaminationseinheit der Stadt Hildesheim bei Einsätzen in der Stadt Hildesheim unterstützen.

2011

Am 6. Mai 2011 um 14:35 Uhr wurde der dritte Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt mit den Ortsfeuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum zu einem Wohnhausbrand nach Sarstedt in die Graf-Zeppelin-Straße alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits die Ortsfeuerwehr Sarstedt und der erste Zug mit den Ortsfeuerwehren Gödringen, Heisede und Hotteln im Einsatz gegen die Flammen. Der Hauseigentümer hatte bei Reparaturen der Dachrinne mit einer Lötlampe den Brand verursacht, bei dem schließlich der gesamte Dachstuhl im Vollbrand stand.

Am 18. Juni 2011 wurde die Zusammenarbeit der Gefahrgutzüge und der Dekontaminationseinheiten bei verschiedenen Einsatzübungen auf dem Gelände der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle geübt.

Im Herbst wurde im Stadtgebiet Sarstedt auf die digitale Alarmierung umgestellt. Am Dienstagabend wurden 15 neue digitale Meldeempfänger an die Einsatzkräfte der Schliekumer Feuerwehr ausgegeben. Zunächst liefen die digitale und die analoge Alarmierung parallel. Zusätzlich erfolgte täglich um 7:30 Uhr und um 18:00 Uhr ein Probealarm für die digitalen Meldeempfänger, um den Einsatzkräften Gelegenheit zum Testen der Reichweite zu geben.

Nur elf Stunden nach Ausgabe der digitalen Meldeempfänger, am 23. November 2011 um 7:34 Uhr – der Probealarm war gerade durch, erfolgte die erste digitale Alarmierung für die Ortsfeuerwehr Schliekum. Auslöser war ein Verkehrsunfall mit einem Trecker und einem Pkw an der Verengung der Schliekumer Straße vor der Christopherus-Kapelle.

Um 00:55 Uhr am 17. Oktober 2011 wurde Zugalarm für den dritten Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt ausgelöst (Giften, Ruthe und Schliekum). Die Ortsfeuerwehr Sarstedt benötigte Unterstützung bei der Bekämpfung eines Gartenlaubenbrandes in die Kolonie Abendfrieden. Das Feuer war zwar schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch lange an und das vollständige Ausbrennen der Gartenlaube konnte nicht verhindert werden.

2012

Am Abend des 9. Mai 2012 waren innerhalb von einer Viertelstunde im Stadtgebiet Sarstedt 18 Liter Wasser pro qm niedergegangen. Durch die Wassermassen wurden zahlreiche Keller und Straßen überflutet und Bäume umgeknickt. Sofort wurde im Feuerwehrhaus Sarstedt eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet und sämtliche Ortsfeuerwehren des Stadtgebietes alarmiert, um die insgesamt 40 Einsatzstellen im Laufe des Abends abzuarbeiten. Bis kurz nach 22 Uhr waren die Feuerwehren im Einsatz, bevor Entwarnung gegeben werden konnte.

Die erste Einsatzstelle für die Schliekumer Feuerwehr war der PENNY-Markt in der Hildesheimer Straße in Sarstedt. Also machten sich die Schliekumer frei nach dem Werbeslogan „Erstmal zu PENNY…“ auf, um das Wasser im Markt zu beseitigen.

Am Samstag, 12. Mai 2012, wurden die Stadtfeuerwehr Sarstedt, der Gefahrgutzug Nord 1 und die Komponenten Dekontamination im Brandabschnitt Nord um 11:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Austritt unbekannter Gefahrstoff“ von der Leitstelle Hildesheim zum Jugendzentrum Sarstedt alarmiert. Zunächst war unklar, um welchen Stoff und welche Menge es sich handelt. Gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Giften und Ruthe sowie der Dekontaminationseinheit der Stadt Hildesheim bauten die Schliekumer Brandschützer den Dekontaminationsplatz auf und betrieben ihn.

Am 2. Juni 2012 richtete die Ortsfeuerwehr Schliekum anlässlich ihres 110-jährigen Bestehens und des 30-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Schliekum den Stadtpokalwettbewerb der Jugendfeuerwehren und der Feuerwehren der Stadt Sarstedt aus. Im Anschluss an die Wettbewerbe wurden die Jubiläen bei einem Grillabend ausgiebig gefeiert.

Kaum war das traditionelle Herbstfeuer am 27. Oktober 2012 entzündet, heulte die Sirene und die digitalen Meldeempfänger piepten. „Starke Rauchentwicklung aus Richtung Schliekum“ hieß es aus der Leitstelle. Ein aufmerksamer Einwohner aus Sarstedt hatte dies an die Leitstelle gemeldet. Der Einsatz konnte jedoch sofort abgebrochen werden. Vom Herbstfeuer ging nämlich keine Gefahr aus.

2013

Was am 26. Mai 2013 mit ersten Lagebesprechungen „Hochwasser“ begann, entwickelte sich zu einem tagelangen Hochwassereinsatz rund um die Uhr. Hunderte von Einsatzkräften, bestehend aus der Stadtfeuerwehr Sarstedt, verschiedenen Ortsfeuerwehren des Landkreises Hildesheim, dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Bauhof der Stadt Sarstedt kämpften bis zum 31. Mai 2013 gegen die Wassermassen.

Am 22. Juni 2013 kam die Fahrerin eines VW Golf auf der Straße zwischen Schliekum und Jeinsen von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Baum. Um 23:52 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schliekum, Sarstedt und Hotteln alarmiert, um Hilfe zu leisten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Fahrerin bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit, so dass kein schweres Gerät erforderlich war. Die Einsatzkräfte leuchteten die Einsatzstelle aus und unterstützten den Rettungsdienst.

Am 15. August 2013 verunfallte ein Lkw auf der Autobahn im Bereich Hotteln. Anhand der orangen Warntafel ließ sich erkennen, dass es sich um einen Gefahrguttransport handelte. Daraufhin wurde um 21:02 Uhr Alarm für den Gefahrgutzug Nord 1 und die Komponenten Dekontamination im Brandabschnitt Nord ausgelöst. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Sonnenkamp sammelten sich die Einsatzkräfte, bevor der Zug im geschlossenen Verband mit einer Stärke von über 100 Einsatzkräften auf die Autobahn bei Hotteln auffuhr. Gemeinsam mit der Dekontaminationseinheit der Stadt Hildesheim galt es für die Schliekumer, den Dekontaminationsplatz aufzubauen und zu betreiben.

Vom 20. bis 22. September 2013 startete die Einsatzabteilung zu einer Wochenendfahrt nach Müden/Örtze. Übernachtet wurde in Mannschaftszelten. Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer im Tipi stand am nächsten Tag ein straffes Programm auf dem Plan. Zunächst wurde geboßelt. Anschließend hieß es, jeweils zu zweit die Paddelboote zu besteigen und die Örtze zu befahren. An der Ausstiegstelle warteten dann bereits Fahrräder, damit alle gemeinsam zurück zur Jugendherberge nach Müden fahren konnten. Sichtlich geschafft von der Tour verlief der zweite Abend im Tipi etwas ruhiger.

2014

Das Jahr 2014 begann mit einem Paukenschlag. Bereits am 6. Januar 2014 hielt ein Großbrand die Stadtfeuerwehr in Atem. Um 1:36 Uhr wurde der dritte Löschzug aus Giften, Ruthe und Schliekum durch die Ortsfeuerwehr Sarstedt nachalarmiert. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort war es zur Durchzündung gekommen und der gesamte Ladenbereich der Multistore-Filiale in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße stand im Vollbrand. Schließlich wurde auch der erste Löschzug der Stadtfeuerwehr aus den Ortschaften Gödringen, Heisede und Hotteln sowie zwei weitere Drehleitern aus Hildesheim und Laatzen angefordert. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Gegen fünf Uhr konnten die über 140 Einsatzkräfte abrücken.

Am 1. Februar 2014 wurde die OPTA (Operativ Taktische Adresse) im Landkreis Hildesheim eingeführt. Dadurch wurden nach einem bundesweit einheitlichen Schema neue Funkrufnamen vergeben. Auch das Schliekumer Fahrzeug bekam eine neue Kennung: Aus Florian Hilburg 11/23 wurde Florian Hildesheim Land 11/45/32.

Am 23. Februar 2014 brannte es in der Straße „An der Klippe“ in Schliekum. Als die Schliekumer Einsatzkräfte und die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Giften, Ruthe und Sarstedt kurz nach der Alarmierung um 1:09 Uhr am Einsatzort eintrafen, waren bereits Flammen bis über das Garagendach hinaus sichtbar. Es stellte sich heraus, dass nicht das Wohnhaus oder die Garage, sondern ein Unterstand für Kaminholz direkt neben der Garage sowie das darin gelagerte Kaminholz brannten. Das Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Garage sowie das Wohnhaus konnte die Feuerwehr verhindern. Der Unterstand war jedoch nicht mehr zu retten. Auch die Garage wurde beschädigt. Gegen 2:30 Uhr konnte auch die Ortsfeuerwehr Schliekum die Einsatzstelle verlassen.

Am 14. Juni 2014 um 17:33 Uhr wurde der dritte Löschzug der Stadtfeuerwehr Sarstedt mit den Ortsfeuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum zur Unterstützung bei einem Altenheimbrand in Hildesheim gerufen. Die rd. 110 Bewohner des Altenheims mussten evakuiert werden und wurden zunächst einer Verletztensammelstelle zugeführt, bevor sie in umliegenden Unterkünften untergebracht werden konnten.

Ab dem 1. August 2014 übernahm Dr. Lars Brinkmann neben der Funktion des Ortsbrandmeisters von Schliekum auch die Funktion des stellvertretenden Stadtbrandmeisters der Stadt Sarstedt..

Im Herbst folgte eine Großübung an den Giftener Seen. Das Übungsszenario sah vor, dass ein Intercity auf der Schnellfahrstrecke mit einem Güterzug kollidiert war. Dabei hatten sich über 100 Reisende verletzt, die durch Mitglieder der realistischen Notfalldarstellung geschminkt und auf die verschiedenen Verletzungsmuster vorbereitet worden waren. Um 00:11 Uhr am 28. September 2014 wurden die ersten Einsatzkräfte alarmiert. Sämtliche Feuerwehren des Stadtgebietes Sarstedt, Löschzüge aus Nordstemmen, Algermissen und Giesen, Fahrzeuge von der Feuerwehrtechnischen Zentrale, der Berufsfeuerwehr Hildesheim sowie der Rettungszug aus Hildesheim nahmen an der Übung teil. Auch die Ortsverbände Sarstedt und Elze vom technischen Hilfswerk, das DLRG Sarstedt, Fahrzeuge der Johanniter-Unfallhilfe, der Versorgungszug und die technische Einsatzleitung des Landkreises Hildesheim sowie Notärzte und Notfallseelsorger waren vor Ort. Insgesamt waren über 600 Darsteller und Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Kurz vor vier Uhr waren alle Personen aus dem Zug befreit. Die letzten Einsatzkräfte konnten gegen sieben Uhr die Heimreise antreten.

Am 18. Juli 2014 wurde der Ortsfeuerwehr Schliekum eine neue Tragkraftspritze (PFPN 10-1500 ULTRA Power von Ziegler) übergeben.

Im Zeitraum August bis November 2014 wurde das Feuerwehrhaus in Schliekum umgebaut. Die Einsatzkleidung sollte zukünftig in Spinde gelagert werden und die alte Fahrzeughalle für das Abstellen eines Anhängers vorbereitet werden. Hierfür waren zahlreiche Arbeiten notwendig. Unter anderem musste die alte Fahrzeughalle ausgeräumt, eine Wasserleitung umgelegt, die Höhenunterschiede im Fußboden ausgeglichen und Fließen verlegt werden. Insgesamt wurden 420,5 Stunden Eigenleistung durch die Schliekumer Brandschützer erbracht bis der Umbau am 22. November 2014 abgeschlossen und die Spinde aufgestellt waren.

2015

Auch das Jahr 2015 begann mit einem Großbrand, zu dem auch die Schliekumer Brandschützer gerufen wurden. Am 19. Januar 2015 um 2:23 Uhr brannte es an einem Wohn- und Geschäftshaus in der Sarstedter Eulenstraße. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Eingangsbereich des Hauses. Die Flammen hatten bereits auf einen darüber befindlichen Anbau und zwei neben dem Haus geparkte Pkw übergegriffen. Den im Obergeschoss lebenden Bewohnern war somit der Fluchtweg über die Haustür abgeschnitten und sie flüchteten aus einem Fenster auf das Dach eines Garagenanbaus.

Im Januar und Februar 2015 liefen die Vorbereitungen für eine neue Küche. Die alte Küche musste abgebaut und Vorbereitungen für die neue Küche getroffen werden. Hierbei unterstützte der Bauhof der Stadt Sarstedt die Schliekumer Brandschützer. Ende Februar wurde schließlich die neue Küchenzeile geliefert und aufgebaut.

Am 1. August 2015 wurde der Funkbetrieb im Einsatz- und Übungsdienst für den Bereich der Stadtfeuerwehr Sarstedt auf Digitalfunk umgestellt. Der Analogfunk blieb für eine Übergangszeit erhalten und diente als Rückfallebene.

Vom 18. bis 20. September 2015 ging es für die Einsatzabteilung nach Mardorf am Steinhuder Meer. Das Wetter spielte an diesem Wochenende leider nicht so richtig mit. Es war relativ kühl und regnerisch. Der Parcour im Hochseilgarten konnte während einer trockenen Phase absolviert werden. Aber das anschließende Minigolfspielen fiel buchstäblich ins Wasser. Im strömenden Regen absolvierten die Teilnehmer die Bahnen. Und die Minigolfbälle kämpften mit Aquaplaning. Trotzdem hatten alle Teilnehmer viel Spaß.

Ursprünglich sollte die Wochenendfreizeit ein Wochenende später stattfinden. Da schien dann zwar die Sonne, aber es sollte ebenfalls ein Feuerwehrwochenende werden. Denn bereits Anfang der Woche kam die Information, dass in Sarstedt ein Flüchtlingscamp für 1.000 Flüchtlinge errichtet werden sollte.

Im Laufe der Woche wurden weitere Gespräche geführt und vorbereitende Maßnahmen eingeleitet. Am 25. September 2015 ging es dann los. Um 16:00 Uhr wurde Voralarm für den zweiten und dritten Löschzug der Stadtfeuerwehr Sarstedt ausgelöst. Um 18:00 Uhr begannen die Arbeiten auf dem EDEKA-Gelände an der Helperder Straße. Der dritte Zug (Ortsfeuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum) begann mit der Demontage von Hochregallagern in einer 3500 qm großen Halle. Gleichzeitig wurden durch weitere Einsatzkräfte die Hochregallager in zwei weiteren Hallen demontiert. Zusammen mit dem Technischen Hilfswerk und Feuerwehrbereitschaften aus dem Landkreis Hildesheim gelang der Kraftakt. Am Sonntagabend waren die Schlafparzellen in den Hallen mit Hilfe von Bauzäunen abgetrennt, Rauchmelder über den Parzellen installiert, die einzelnen Parzellen eingerichtet und ABC-Züge aus den Landkreisen Hildesheim und Northeim hatten eine Duschstraße auf dem Gelände errichtet.

Nach über zweijähriger Planungsphase erhielten 54 Atemschutzgeräteträger aus allen sieben Ortsfeuerwehren der Stadt Sarstedt am 7. November 2015 neue Einsatzkleidung für den Brandeinsatz. Damit änderte sich auch die Farbe der Einsatzkleidung: Aus schwarzblau wurde sandfarben.

Eine besondere Ehrung erhielt der Gründer der Schliekumer Jugendfeuerwehr Günter Scheibe. Für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr und seine Verdienste um das Feuerlöschwesen verlieh ihm Ortsbrandmeister Dr. Lars Brinkmann am 2. Dezember 2015 das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für langjährige Mitgliedschaft.

2016

In den ersten Monaten des Jahres wurde insgesamt sechsmal die Brandmeldeanlage in der Flüchtlingsunterkunft in Sarstedt ausgelöst. Das bedeutete jedes Mal Vollalarm für die Stadtfeuerwehr Sarstedt. Glücklicherweise waren es nur durch Flüchtlinge mehr oder weniger mutwillig ausgelöste Fehlalarme.

Im Landkreis Hildesheim wurde ein Atemschutzverbund eingeführt. Im März 2016 wurden die bisherigen Atemschutzgeräte der Stadtfeuerwehr Sarstedt durch neue Geräte ersetzt.

Am 26. Mai 2016 begann der Abriss eines beliebten Übungsobjekts. Länger als ein Vierteljahr hatte ein Resthof in der Ringstraße der Ortsfeuerwehr Schliekum als Übungsobjekt gedient. Am echten Objekt konnte die Türöffnung, das Verlegen einer wassergefüllten Schlauchleitung durch ein Treppenhaus und die verschiedensten Methoden für den Steckleitereinsatz geübt werden. Die größte Herausforderung dabei war das Ein- und Aussteigen durch eine Fensteröffnung im ersten Obergeschoss, teilweise mit Atemschutzgerät auf dem Rücken.

Im Juni 2016 übernahm die Ortsfeuerwehr Schliekum einen ehemaligen Tragkraftspritzenanhänger (Baujahr 1973) von der Ortsfeuerwehr Hotteln, auf dem fortan die Ausrüstung zur Dekontamination verlastet ist. Das Problem der alten Reifen an dem „alten“ Dekontaminationsanhänger war damit gelöst. Gleichwohl waren sich die Schliekumer einig: Auch der „neue“ Anhänger konnte nur eine Übergangslösung sein.

Nach 50 Jahren Dienstzeit in der Stadtfeuerwehr Sarstedt wurde daher der ursprüngliche Ölschadenanhänger, der zuletzt in der Ortsfeuerwehr Schliekum als Dekontaminationsanhänger eingesetzt war, in den verdienten Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Bei einem spontanen Grillen nahmen die Schliekumer Brandschützer am 23. September 2016 von „ihrem“ Dekontaminationsanhänger, der ihnen in den 16 Jahren immer treue Dienste geleistet hatte, auf ihre Art Abschied.

Für den Ölschadenanhänger bestand damit keine Verwendung mehr. Doch mit der Verschrottung des Anhängers konnten sich die Schliekumer Brandschützer nicht so recht anfreunden. Deshalb wurde nach einer besseren Verwendung gesucht. Und die hat Ortsbrandmeister Dr. Lars Brinkmann gefunden. Der Anhänger genießt seinen wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand bei einem privaten Besitzer in der Nähe von Berlin. Dieser zeigte sich sichtlich begeistert von dem sehr guten Zustand des Anhängers, als er ihn mit seinem historischen Magirus LF 16 TS abholte.

Am 3. Oktober 2016 kam es zu einem Großbrand in der Gutenbergstraße in Sarstedt. Ein Lager und eine Pizzeria wurden dabei vernichtet. Die erste Alarmmeldung ging um 3:15 Uhr in der Leitstelle Hildesheim ein. Der Auftrag für die Feuerwehren Giften, Ruthe und Schliekum (3. Löschzug) bestand darin, vom See am Teinkamp eine Wasserversorgung bis zur Einsatzstelle zu legen.

Am 17. Dezember 2016 brannte eine Doppelhaushälfte im Memeler Weg in Sarstedt aus. Um 19:58 Uhr rückte auch der dritte Löschzug der Stadtfeuerwehr Sarstedt (Giften, Ruthe, Schliekum) aus und übernahm an der Einsatzstelle zunächst die Aufgabe der Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Atemschutzgeräteträger unterstützten bei den Löscharbeiten.

2017

Das neue Jahr war erst 19 Minuten alt, da ertönte in Schliekum bereits die Sirene: Dachstuhlbrand in Sarstedt in der Straße „Im Mittelfelde“. Einsatzkräfte der gesamten Stadtfeuerwehr verließen die Sylvesterpartys und eilten zum Einsatzort, um die Flammen zu bekämpfen, die bereits weithin sichtbar aus dem Dachstuhl schlugen.

Am 16. März 2017 wurde der Feuerwehrbedarfsplan für die Stadt Sarstedt vorgestellt, der durch einen externen Berater mit Unterstützung einer kleinen Projektgruppe erstellt wurde. Für die Schliekumer Brandschützer gab es Grund zur Freude. Der Feuerwehrbedarfsplan sah aufgrund der Zahl der Einsatzkräfte für Schliekum einen Mannschaftstransportwagen (MTW) nebst Stellplatz als Ergänzung zum vorhandenen Fahrzeug vor. Am 21. Juni 2017 wurde der Feuerwehrbedarfsplan durch den Rat der Stadt Sarstedt beschlossen.

Da die bisherige Sirene defekt war, wurde am 21./22. Juni 2017 eine neue Sirene in Schliekum aufgebaut. Während die alte Sirene noch auf dem Dach des ehemaligen Schulgebäudes stand, wurde die neue Sirene auf dem Dach des Feuerwehrhauses installiert. Bei der neuen Sirene handelte sich um eine elektronische Sirene, die erste im Stadtgebiet. Genauso einmalig und gewöhnungsbedürftig war allerdings auch der Ton der Sirene.

Im Juli hielt Hochwasser die Stadtfeuerwehr in Atem. Vom 25. bis 29. Juli 2017 kämpfte die Stadtfeuerwehr Sarstedt zusammen mit Feuerwehreinheiten anderer Gemeinden des Landkreises Hildesheim, Einheiten des Technischen Hilfswerks, dem Deutschen Roten Kreuz, der Stadtentwässerung und dem Bauhof der Stadt Sarstedt gegen die Fluten. Auch die Bevölkerung folgte dem Aufruf der Feuerwehr und unterstützte beim Füllen von Sandsäcken auf dem Gelände des Bauhofes. Erst am Vormittag des 28. Juli 2017 sanken die Pegelstände und die Lage entspannte sich.

„Helm auf und die Jacke an…“ ertönte es zum Auftakt des Festkommers anlässlich des 115-jährigen Jubiläums der Einsatzabteilung und des 35-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr lautstark aus 50 Kehlen der Kinder- sowie der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung am 16. September 2017. Nach der feierlichen Kranzniederlegung am Schliekumer Ehrenmal hatten sich zahlreiche Gäste in der festlich geschmückten Scheune auf dem Hof Genth eingefunden. Bei der anschließenden Jubiläumsparty war auf der Tanzfläche häufig kein Bein an die Erde zu kriegen. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte ausgelassene Stimmung.

Am 5. Oktober hielt Sturmtief „Xavier“ die Schliekumer Brandschützer auf Trab. Zwischen Sarstedt und Giften hatte der Orkan einen Baum entwurzelt, dessen Wurzelwerk beim Umfallen eine Gasleitung beschädigte. Um 14:48 Uhr wurden die Schliekumer dorthin alarmiert. Anschließen wurden noch Einsatzstellen in der Kernstadt abgearbeitet. Auf dem Rückweg in den Standort stellte sich heraus, dass der Sturm auf dem Kinderspielplatz an der Schliekumer Straße eine Birke abgeknickt hatte. Kurzerhand wurde der Stamm abgesägt und auf dem Spielplatz abgelegt, so dass von ihm keine Gefahr mehr ausging. Schließlich hatte sich noch Treibgut an den Ständern der Leinebrücke verfangen – wie so oft während oder nach Stürmen. Auch das Treibgut wurde noch beseitigt, bevor für die Schliekumer gegen 19:30 Uhr Einsatzende war.

Am 11. November 2017 wurde Ortsbrandmeister Dr. Lars Brinkmann einstimmig für eine dritte Amtszeit widergewählt.

2018

Sturmtief „Friederike“ sorgte am 18. Januar 2018 für zahlreiche Einsätze im Stadtgebiet. Die Schliekumer Brandschützer waren zunächst im Bereich Nordring/Ziegelbrenner Straße eingesetzt und anschließend im Brucknerweg.

Was mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage begann, entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Großbrand. Am 26. Januar 2018 um 6:02 Uhr wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Sarstedt in das Industriegebiet „Am Teinkamp“ gerufen. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen bestätigten Brand handelte, so dass Alarm für die gesamte Stadtfeuerwehr ausgelöst wurde. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Durchzündung im Gebäude. Schließlich waren insgesamt sieben Löschzüge und vier Drehleitern im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Hallen zu verhindern. Gegen 12:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch die ganze Nacht an. Und auch in den folgenden Tagen waren noch vereinzelt Nachlöscharbeiten erforderlich.

Am 4. Februar 2018 brannte es im eigenen Ort. Um 4:06 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Schliekum zu einem Wohnmobilbrand in die Oerier Straße alarmiert. Als die Einsatzkräfte nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Wohnmobil bereits im Vollbrand. Die Flammen griffen bereits auf das angrenzende Carport und die unter dem Carport abgestellten Pkw´s über. Die Schliekumer Brandschützer begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Das Feuer war zwar schnell unter Kontrolle, so dass eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Die letzten Glutnester waren jedoch erst gegen 5:30 Uhr abgelöscht.

Nach über einem Jahr Planung wurde am 7. April 2018 im Stadtgebiet Sarstedt eine gemeinsame Großübung des Technischen Hilfswerks und der Stadtfeuerwehr durchgeführt. Das Szenario: Durch einen Flugunfall in der Luft kam es zu herabfallenden und teilweise brennenden Trümmern. Diese trafen auf das Gebäude der ehemaligen Hauptschule in Sarstedt, das dadurch Feuer fing, sowie auf die Mühle Malzfeld, in der ein Einsturz einiger Gebäude simuliert wurde. Zeitgleich kollidierte ein Bus mit etwa 40 Personen gegen die Brücke der Autobahnunterführung zwischen Hotteln und Algermissen. Mehr als 400 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Die Schliekumer Brandschützer waren mit dem dritten Löschzug der Stadtfeuerwehr Sarstedt an der ehemaligen Hauptschule eingesetzt. Bereits auf dem Freigelände kam den Einsatzkräften Rauch entgegen und immer wieder wurden mit Hilfe von Pyrotechnik ohrenbetäubende Explosionen simuliert. In erster Linie galt es die Menschenrettung durchzuführen und die Geretteten in der Verletztensammelstelle zu betreuen. Die Darsteller kamen vom Team der Realistischen Notfalldarstellung aus Hannover und machten es den Einsatzkräften nicht immer leicht.

Auf Bitte der Stadtverwaltung hat auch die Ortsfeuerwehr Schliekum Anfang August 2018 geholfen, die städtischen Bäume im Stadtgebiet mit Wasser zu versorgen. An mehreren Tagen wurden den Bäumen in fast elf Stunden insgesamt rd. 40.000 l Wasser zugeführt.

Vom 31. August bis 2. September 2018 fuhr die Einsatzabteilung – wie schon im Jahr 2013 – für ein Wochenende nach Müden/Örtze. Nicht nur der Ort war derselbe. Auch die Programmpunkte aus 2013 wurden wieder aufgenommen: Boßeln, Paddeln auf der Örtze und Fahrradtour zurück. Aufgrund des niedrigen Pegelstandes der Örtze musste die Paddeltour etwas verkürzt werden. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Im September 2018 fand auf Stadtebene eine Truppmann Teil 1 Ausbildung statt. Allein die Ortsfeuerwehr Schliekum stellte acht Teilnehmer.

2019

Bereits in den Vorjahren kam zu Beginn des Jahres jeweils ein Großeinsatz auf die Feuerwehren in Sarstedt zu. So auch Anfang 2019. Am 8. Februar 2019 ereignete sich auf der Schnellfahrstrecke auf Höhe der Wenderter Straße ein tödlicher Personenunfall. Der Schnellzug, der von Hannover aus Richtung Göttingen unterwegs war, leitete eine Vollbremsung ein und kam auf der Brücke des Giftener Sees, Höhe Jeinser Weg zum Stehen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden um 16:52 Uhr zur Einsatzstelle alarmiert. Zunächst galt es, sich um die Fahrgäste zu kümmern, von denen glücklicherweise niemand verletzt war. Da der ICE aufgrund der Beschädigung seine Fahrt nicht fortsetzen konnte, mussten die 400 Fahrgäste über einen Behelfssteg in einen zweiten ICE umsteigen. Hierbei wurden die Fahrgäste unterstützt. Weiterhin musste die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden. Erst gegen 21:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Auf der Jahreshauptversammlung am 9. Februar 2018 wurde es offiziell verkündet: Der nach dem Feuerwehrbedarfsplan vorgesehene Mannschaftstransportwagen (MTW) wurde beschafft. Nach ein paar Umbaumaßnahmen sollte das Gebrauchtfahrzeug der Ortsfeuerwehr in Kürze zur Verfügung stehen.