{"id":6326,"date":"2015-10-03T09:36:38","date_gmt":"2015-10-03T07:36:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/?page_id=6326"},"modified":"2016-03-25T10:32:22","modified_gmt":"2016-03-25T09:32:22","slug":"1216-bis-1799","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/sarstedt-1\/wir-ueber-uns\/chronik\/1216-bis-1799","title":{"rendered":"1216 bis 1799"},"content":{"rendered":"<span class=\"t4p-dropcap dropcap\" style=\"color:#a41414;\">I<\/span>m Jahre <strong>1216<\/strong> wird Sarstedt zum ersten Mal in Hildesheimer Urkunden erw\u00e4hnt. Sarstedt geh\u00f6rte bis zum Jahre\u00a0<strong>1654<\/strong> zum Amt Steuerwald. In den Fehden der Herzoge von Braunschweig mit den Hildesheimer Bisch\u00f6fen, wurde Sarstedt im Jahre <strong>1256<\/strong> von<br \/>\ndem Herzog Albrecht belagert und sp\u00e4ter, im Jahre <strong>1279<\/strong>, durch Feuerpfeile von ihm in Brand geschossen. Bischof Siegfried II. stellte Sarstedt wieder her und verlieh im Jahre <strong>1296<\/strong> Sarstedt die Stadtrechte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/gottzurehr.jpeg\" rel=\"lightbox[6326]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6328\" src=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/gottzurehr.jpeg\" alt=\"gottzurehr\" width=\"150\" height=\"217\" \/><\/a><span class=\"t4p-dropcap dropcap\" style=\"color:#a41414;\">I<\/span>n der Fehde zwischen dem Bischof Barthold gegen die Stadt Hildesheim war Sarstedt wieder in Brand geraten. Die Feinde des Bischofs vereinigten sich mit westf\u00e4lischen Heerhaufen und zogen im September <strong>1485<\/strong> gegen Sarstedt. Die Stadt wurde von den Feinden gest\u00fcrmt und in Brand gesteckt. Nur die Kirche wurde verschont.<\/p>\n<span class=\"t4p-dropcap dropcap\" style=\"color:#a41414;\">I<\/span>m Jahre <strong>1521<\/strong> ging die Stadt abermals in Flammen auf, als in der Stiftsfehde die Herz\u00f6ge Erich I und Heinrich der J\u00fcngere in das Hochstift, wozu auch Sarstedt geh\u00f6rte, einfielen. Sarstedts Ungl\u00fccksf\u00e4lle durch Br\u00e4nde waren sehr h\u00e4ufig. Im Jahre 1552 brannte die Stadt abermals ab. <strong>1717<\/strong> wurde die Stadt durch Blitzschlag, bis auf die Kirche, das Pfarrhaus und 14 B\u00fcrgerh\u00e4user, in Schutt und Asche gelegt. In den Jahren <strong>1731<\/strong>, <strong>1733<\/strong>, <strong>1757<\/strong> und <strong>1771<\/strong> waren weitere gr\u00f6\u00dfere Br\u00e4nde in Sarstedt.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1485<\/strong> zog der Herzog von Braunschweig, Albrecht der Gro\u00dfe, in das Stift zu Hildesheim. Bei diesem Kampf wurde Sarstedt nicht verschont und es wurde dem Erdboden gleichgemacht. Erst im Jahre <strong>1492<\/strong> wurde Sarstedt von dem Bischof Siegfried II. wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1552, am 1. Februar<\/strong>, brannte die halbe Stadt ab. Am <strong>4. M\u00e4rz 1554<\/strong> brannten die neuen H\u00e4user, welche nach dem letzten Brande wieder aufgebaut wurden, erneut ab.<\/p>\n<p>Am <strong>3.7.1717<\/strong> wurde durch Blitzschlag fast die ganze Stadt zerst\u00f6rt. Von den Flammen blieb verschont, die Kirche, das Pfarrhaus, 14 B\u00fcrgerh\u00e4user und das Hospital.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/nicolai.jpg\" rel=\"lightbox[6326]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6330\" src=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/nicolai.jpg\" alt=\"nicolai\" width=\"143\" height=\"163\" \/><\/a>1731 <\/strong>brannten vor dem Holz (Holztor) einige H\u00e4user mit einem zur Burg geh\u00f6renden Hause ab.<\/p>\n<p><strong>1733<\/strong> brannten alle Scheunen vor dem Ostertor ab. Der Brand soll durch Unvorsichtigkeit in einer der Scheunen entstanden sein.<\/p>\n<p><strong>1757<\/strong> brannten vor dem Ostertor abermals vier H\u00e4user ab. <strong>1759<\/strong> brannten in der Burgstra\u00dfe f\u00fcnf H\u00e4user ab.<br \/>\n<strong>1771, am 7. Oktober<\/strong>, brannten am Markte (heute Hahnenstein) zwei H\u00e4user ab. 1776, am 2. November, brannte es in der M\u00fchlenstra\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>1791, am 1. Mai<\/strong>, es war der Wei\u00dfe Sonntag, war ein Gewitter, welches von 1 Uhr bis abends 9 oder 10 Uhr mit f\u00fcrchterlichen Schl\u00e4gen anhielt. Der Blitz schlug um 1 Uhr vor dem Ostertor in die Scheune des B\u00fcrgermeister Piepers und 5 &#8211; 6 Minuten sp\u00e4ter vor dem Holztor in die Scheune des Heinrich Papen. Durch den Blitz wurden vor dem Ostertor 16 und vor dem<br \/>\nHolztor sechs Scheunen einge\u00e4schert.<\/p>\n<p>Im B\u00fcrgerbuch der Stadt Sarstedt befindet sich folgende Notiz: <strong>1798<\/strong> am 27ten war der erste Pfingsttag Nachmittages unter der Kirche halb 2 Uhr entstand allhier eine Feuers Brunst wodurch 97 H\u00e4user nebst den Nebengeb\u00e4uden in die Asche gelegt wurden. Das Rathaus und die beiden H\u00fctten von Kuh und Rinderhirten gingen mit verloren. Der Verlust der B\u00fcrger war um desto gr\u00f6\u00dfer das Feuer schrecklich um sich griff und keine volle Viertelstunde dauerte, da nicht alles in Flammen stand, also wenig oder nichts von den Halbseligkeiten und Hausrate gerettet werden konnte auch das war noch f\u00fcrchterlicher was gerettet worden, kam unter Diebesh\u00e4nde und ging das mehrste vor den Eigent\u00fcmern verloren.<\/p>\n<p>Es wurde von Rathause nichts gerettet, als ein kleiner l\u00e4nglicher Schrank, worin einige Briefe, Quittungen und Quittungsb\u00fccher nebst den gro\u00dfem und kleinen Stadt Siegeln in lagen und verwahret wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>m Jahre 1216 wird Sarstedt zum ersten Mal in Hildesheimer Urkunden erw\u00e4hnt. Sarstedt geh\u00f6rte bis zum Jahre\u00a01654 zum Amt Steuerwald. 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