{"id":6332,"date":"2015-10-03T09:42:52","date_gmt":"2015-10-03T07:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/?page_id=6332"},"modified":"2016-03-25T10:32:25","modified_gmt":"2016-03-25T09:32:25","slug":"1800-bis-1879","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/sarstedt-1\/wir-ueber-uns\/chronik\/1800-bis-1879","title":{"rendered":"1800 bis 1879"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/paulus.jpg\" rel=\"lightbox[6332]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6333 alignright\" src=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/paulus.jpg\" alt=\"paulus\" width=\"143\" height=\"144\" \/><\/a> Im Jahre <strong>1811<\/strong>, dem Tag nach dem Hildesheimer Markte, brannte die Scheure von Hinze<br \/>\nund Papen und der Stall von Noetel.<\/p>\n<p>Am <strong>15. Dezember 1812<\/strong> abends 9 Uhr brannte Heinrich Westphalen sein Wohnhaus im Winkel ab.<\/p>\n<p>Im <strong>Juni 1831 <\/strong>wurde vom Magistrat der Stadt ein Reglement erlassen. Das Reglement f\u00fcr die Einwohner der Stadt Sarstedt bei eigener und<br \/>\nbenachbarter Feuers-Not. Es wurde von Wiesenhavern unterzeichnet und jedem Hausbesitzer kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1853<\/strong> standen der Stadt eine gro\u00dfe Feuerspritze mit Zubringer und Zubeh\u00f6r,<br \/>\neine kleine Feuerspritze, 54 Ellen hanfene Spritzenschl\u00e4uche,\u00a03 Feuerzuber auf\u00a0Schienen, 5 Feuerleitern und 7 Feuerhaken zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Am <strong>16. Mai 1854 <\/strong>beschlo\u00df der Magistrat die Anschaffung einer neuen Feuerspritze zum Kaufpreis von 500 Talern. Die Aachen-M\u00fcnchener<br \/>\nFeuerversicherung gab dazu einen Zuschu\u00df von 100 Talern.<\/p>\n<p><strong>1855.<\/strong> Jeder Hausbesitzer (Reihehausbesitzer genannt) hatte als laufende st\u00e4dt.<br \/>\nAbgabe, Feuereimergeld zu zahlen. Die Ertr\u00e4gnisse aus dieser Abgabe wurden zur Anschaffung und Unterhaltung der Feuerl\u00f6schger\u00e4te<br \/>\nverwendet. Die Feuereimer selbst waren aus Leder und wurden bei Br\u00e4nden mit Wasser gef\u00fcllt in langer Kette an den Brandherd herangereicht.<\/p>\n<p>Am <strong>20.11.1856 <\/strong>mu\u00dfte der neugew\u00e4hlte Nachtw\u00e4chter den Diensteid ablegen, wo er auch verpflichtet wurde, bei bemerken einer Feuergefahr, die<br \/>\nNachbarn sofort zu wecken, die Senatoren und Feueraufseher zu benachrichtigen.<\/p>\n<p>Bei de<a href=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/heilig-geist.jpg\" rel=\"lightbox[6332]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6335 alignright\" src=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/heilig-geist.jpg\" alt=\"heilig-geist\" width=\"143\" height=\"164\" \/><\/a>n im Sommer <strong>1857<\/strong> durch Blitzeinschl\u00e4ge entstandenen Br\u00e4nden in Bolzum und Wehmingen, wurden viele B\u00fcrger gesch\u00e4digt. F\u00fcr die<br \/>\nGesch\u00e4digten wurde in Sarstedt eine Sammlung durchgef\u00fchrt. Die Sammlung erbrachte einen Betrag von 250 Talern, die je zur H\u00e4lfte den Gemeinden \u00fcbergeben wurden.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1858<\/strong>. Die Spritzenf\u00fchrergelder mu\u00dften von s\u00e4mtlichen Pferdebesitzern<br \/>\ngemeinsam und anteilm\u00e4\u00dfig aufgebracht werden. Es wurden die Spritzenf\u00fchrergelder nach einer Hebeliste vom<br \/>\n<strong>28.10.1858<\/strong>, auf 83 Pferdebesitzer umgelagt. Pro Pferd wurde erhoben: 4 Gr. 10 Pfg.<\/p>\n<p>Am <strong>3.6.1859<\/strong> schlug bei einem Gewitter ein Blitz in das Hauptgeb\u00e4ude des Bahnhofs Sarstedt ein. Es entstand erheblicher Sachschaden.<\/p>\n<p>Am <strong>28.1.1861<\/strong> wurde eine neue Feuerl\u00f6sch-Ordnung erlassen.<\/p>\n<p>Bis zum Jahre <strong>1867<\/strong> war das Spritazenhaus bei der Landschaftlichen Brandkasse versichert. Durch Beschlu\u00df vom <strong>5.4.1867<\/strong><br \/>\nwurde der Austritt aus der Versicherung, wegen zu hoher Beitr\u00e4ge, vorgenommen. Die neue Versicherung wurde mit der Magdeburger-Brandkassen-Gesellschaft<br \/>\nzu 205 Talern abgeschlossen.<\/p>\n<p>Mit Wirkung vom <strong>12.4.1867<\/strong> wurden dem Nachtw\u00e4chter die H\u00f6rner abgenommen und daf\u00fcr Pfeifen ausgeh\u00e4ndigt. Die H\u00f6rner durften nur<br \/>\nnoch bei Feueralarm benutzt werden.<\/p>\n<p>Im <strong>Mai 1868 <\/strong>brach in der Franz N\u00fclsen&#8217;schen Z\u00fcndholzfabrik ein Schadenfeuer aus, wobei nach einem amtlichen Bericht 4-5 Millionen<br \/>\nSchwefelh\u00f6lzer verbrannten. Daraufhin wurde am <strong>26.5.1868 <\/strong>eine Bau- und Feuerordnung erlassen.<\/p>\n<p>Im <strong>Ju<a href=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/gerhardt.jpg\" rel=\"lightbox[6332]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6334 alignright\" src=\"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/gerhardt.jpg\" alt=\"gerhardt\" width=\"143\" height=\"147\" \/><\/a>li 1869 <\/strong>konnte die Feuerspritze im Werte von 500 Talern angeschafft werden.<br \/>\nDer Beschlu\u00df war bereits 1854 gefa\u00dft. Die Verhandlungen haben sich 15 Jahre hingehalten.<\/p>\n<p>Im <strong>Jahr 1869<\/strong> vereinnahmte der Stadtrechnungsf\u00fchrer an Feuereimergeldern 6 Taler.<\/p>\n<p>Am <strong>15.2.1872 <\/strong>wurde der Ackerb\u00fcrger Karl Picker als Feuergeschworener der<br \/>\nStadt Sarstedt vom Kreishauptmann Graf Hue de Grae\u00df vereidigt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Feuerl\u00f6schwesen wurden im Jahre <strong>1874<\/strong> von der Stadt Sarstedt 188 Taler<br \/>\nverausgabt. Die meisten Kosten entstanden f\u00fcr Verpflegung und Bewirtung bei dem gro\u00dfen Brande vom <strong>30.8.1874<\/strong>.<\/p>\n<p>Am <strong>3.9.1876<\/strong> brach auf der M\u00fchlenstra\u00dfe ein Schadenfeuer aus. Mehrere H\u00e4user wurden vernichtet.<\/p>\n<p>Am <strong>28.7<\/strong>. und <strong>4.8.1878<\/strong> wurden in zwei Sitzungen des st\u00e4dt.<br \/>\nKollegium das Feuerl\u00f6schwesen in Sarstedt neu organisiert und ein neues Reglement erlassen. Hiernach waren alle m\u00e4nnlichen Einwohner<br \/>\nim Alter von 18\u00a0&#8211; 5O. Lebensjahr bei Feuersnot zur Hilfeleistung verpflichtet. Dieser sogenannten<br \/>\n<strong>Pflichtfeuerwehr<\/strong> standen zwei Spritzen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Das im Jahre <strong>1878<\/strong> ausgearbeitete Reglement wurde\u00a0dem<br \/>\nMagistrat der Stadt erst am <strong>14.11.1879<\/strong> zur Beschlu\u00dffassung vorgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahre 1811, dem Tag nach dem Hildesheimer Markte, brannte die Scheure von Hinze und Papen und der Stall von Noetel. Am 15. Dezember 1812 abends 9 Uhr brannte Heinrich Westphalen sein Wohnhaus im Winkel ab. Im Juni 1831 wurde vom Magistrat der Stadt ein Reglement erlassen. 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