{"id":10929,"date":"2006-09-22T19:58:00","date_gmt":"2006-09-22T17:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/archive\/10929"},"modified":"2006-09-22T19:58:00","modified_gmt":"2006-09-22T17:58:00","slug":"uebung-mit-dlrg-im-freizeitbad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/archive\/10929","title":{"rendered":"\u00dcbung mit DLRG im Freizeitbad"},"content":{"rendered":"<div class=postoldimgfirst><a href=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_1_900.jpg\" rel=\"lightbox[10929]\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_1_900.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/div>\n<p>DLRG und Freiwillige Feuerwehr Sarstedt treffen sich zur gemeinsamen \u00dcbung im Freibad \/ Chemikalien-Schutzanz\u00fcge gepr\u00fcft<\/p>\n<p>Bericht der Hildesheimer Allgemeinen vom 22.09.2006:<\/p>\n<p>Sarstedt (ihi). Seit rund zehn Jahren ist die sechszehnj\u00e4hrige Laura Mitglied bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sprang sie jetzt ins kalte Wasser des Sarstedter Freizeitbades, lachte vergn\u00fcgt und lie\u00df sich von ihrer Rettungswesten auf dem Wasser tragen. \u0084Uns ist nicht kalt\u0093, prusteten die Jugendlichen und hatten sichtlich Spa\u00df. Der Sprung ins kalte Wasser im Hallen- und Freizeitbad diente aber nicht der Erholung: Er war Teil einer gemeinsamen \u00dcbung der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr. <\/p>\n<p>Zwei Absicherungstaucher \u00fcberwachten die Spr\u00fcnge, um im Ernstfall sofort zur Stelle zu sein. Die Freiwillige Feuerwehr Sarstedt und die DLRG Sarstedt testeten Rettungswesten und Chemiekalienschutzanz\u00fcge, um zu pr\u00fcfen, ob sie bei einem Einsatz ihren Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen. Rund 70 Helfer von DLRG und Feuerwehr versammelten sich am Beckenrand des Bades, waren bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung dabei, schauten beim Test der verschiedenen Rettungswesten zu und wurden Zeuge, als drei Feuerwehrm\u00e4nner in ihren gelben Chemiekalienschutzanz\u00fcgen ins Wasser glitten.<\/p>\n<p>\u0084Wir wollen wissen, was passiert, wenn jemand mit schwerer Schutzkleidung ins Wasser f\u00e4llt\u0093, erl\u00e4utert Friedhelm Ulrich, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr habe in letzter Zeit viele Eins\u00e4tze am Gew\u00e4sser geleistet, um tote V\u00f6gel zu inspizieren. Es sei zum einen eine psychologische Sache f\u00fcr die Kameraden, Rettungswesten und Schutzanz\u00fcge im Wasser auszuprobieren. Zum anderen solle gepr\u00fcft werden, ob die Chemikalienschutzanz\u00fcge die Personen ohne Rettungsweste \u00fcber Wasser hielten.<br \/>\n\u0084Wir sind bei unseren Eins\u00e4tzen h\u00e4ufig mit dem Boot auf See\u0093, erg\u00e4nzt Christoph Wilhelms, stellvertretender Vorsitzender der DLRG. Die Hilfsorganisation wolle pr\u00fcfen, ob die Westen ohnmachtssicher seien und im Falle eines Falles die Person auf den R\u00fccken drehten, falls sie mit dem Gesicht unter Wasser liege. \u0084Wir testen automatische, vollautomatische und auch \u00e4ltere Westen\u0093, erg\u00e4nzt DLRG-Vorsitzender Carsten Deike. Die Hilfsorganisation wolle au\u00dferdem sicher gehen, dass auch schwergewichtige Personen von den Westen getragen w\u00fcrden. Eine Patrone, die die Weste im Wasser aufblase, koste 25 Euro. <br \/>\nDie Firma Secumar habe der DLRG zehn Patronen f\u00fcr den \u00dcbungsabend gespendet. \u0084Die DLRG bekommt f\u00fcr ihre Eins\u00e4tze kein Geld von der \u00f6ffentlichen Hand und ist daher auf Spenden von Firmen oder von Mitgliedern angewiesen\u0093, erl\u00e4utert Deike.<\/p>\n<p>Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung im Ger\u00e4tehaus der Feuerwehr waren beide Hilfsorganisationen mit dem \u00dcbungsabend zufrieden. \u0084Wir sind f\u00fcr den Ernstfall gut gewappnet\u0093, sagt Carsten Deike und Friedhelm Ulrich erg\u00e4nzt: \u0084Lediglich die Sichtscheiben bei den Chemiekalienschutzanz\u00fcgen m\u00fcssen vor dem Anziehen mit einem Antibelagmittel eingerieben werden.\u0093 Die Kameraden w\u00fcrden in den Anz\u00fcgen schwitzen und die warme Luft beschlage die Sichtscheiben. Ansonsten sei aber alles gut gelaufen. \u0084Die Ausr\u00fcstung beider Hilfsorganisationen hat einen hohen Sicherheitsstandard.\u0093<\/p>\n<p>Fotos: Heinz Ehlers, DLRG Sarstedt<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_2_900.jpg\" rel=\"lightbox[10929]\"><img decoding=\"async\" class=postoldimg src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_2_200.jpg\" alt=\"\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_3_900.jpg\" rel=\"lightbox[10929]\"><img decoding=\"async\" class=postoldimg src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/2006\/09\/200609221_3_200.jpg\" alt=\"\"><\/a>        <\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DLRG und Freiwillige Feuerwehr Sarstedt treffen sich zur gemeinsamen \u00dcbung im Freibad \/ Chemikalien-Schutzanz\u00fcge gepr\u00fcft Bericht der Hildesheimer Allgemeinen vom 22.09.2006: Sarstedt (ihi). 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