{"id":11326,"date":"1997-01-04T00:00:00","date_gmt":"1997-01-03T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/archive\/11326"},"modified":"1997-01-04T00:00:00","modified_gmt":"1997-01-03T23:00:00","slug":"feuer-vernichtete-wohn-und-geschaeftshaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ff-sarstedt.de\/stadt\/archive\/11326","title":{"rendered":"Feuer vernichtete Wohn- und Gesch\u00e4ftshaus"},"content":{"rendered":"<p><html><\/p>\n<p><head><br \/>\n<title>..\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041.rtf<\/title><br \/>\n<meta HTTP-EQUIV=\"Content-Type\" CONTENT=\"text\/html; charset=windows-1252\"><br \/>\n<meta NAME=\"GENERATOR\" CONTENT=\"Microsoft FrontPage 3.0\"><br \/>\n<\/head><\/p>\n<p><body background=\"www.ff-sarstedt.de\/..\/..\/image\/gray2.gif\"><br \/>\n<font FACE=\"Arial\" SIZE=\"4\"><b><\/p>\n<p ALIGN=\"CENTER\">Fachwerkhaus ist vor den Flammen mcht mehr zu retten<br \/>\n<\/b><font FACE=\"Arial\" SIZE=\"3\">800 000 Mark Sachschaden bei einem Brand in Ahrbergen<br \/>\nDas L\u00f6schwasser gefriert sofort zu bizarren Formen<\/font><\/p>\n<p><\/font><font FACE=\"Arial\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_1.jpg\" width=\"274\" height=\"146\"\nalt=\"www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_1.jpg (8069 Byte)\"><br \/>\n<small>Erst nach f\u00fcnf Stunden war der Brand<\/small><br \/>\n<small>in dem Fachwerkhaus unter Kontrolle<\/small><\/p>\n<p><strong>Ahrbergen, 04.01.1997<\/strong> (kat). Am Sonnabend gegen sieben Uhr ging das<br \/>\nWohn- und Gesch\u00e4ftshaus Hildesheimer Stra\u00dfe 31 in Ahrbergen in Flammen auf. Stundenlang<br \/>\nk\u00e4mpften 100 Feuerwehrleute gegen das Feuer an, ohne den v\u00f6lligen Verlust des Geb\u00e4udes<br \/>\nverhindern zu k\u00f6nnen. Das Fachwerkhaus brannte vollst\u00e4ndig aus. Es entstand ein<br \/>\nSachschaden in H\u00f6he von 800000 Mark. Die Brandursache ist noch ungekl\u00e4rt. Menschen kamen<br \/>\nnicht zu Schaden. Vermutlich ist das Feuer im Bereich einer Spritzanlage der ehemaligen<br \/>\nWerkstatt entstanden. <\/p>\n<p><b><\/p>\n<p ALIGN=\"CENTER\">Geballter Einsatz der Feuerwehr<\/p>\n<p><\/b><\/p>\n<p>Der geballte Einsatz von vielen Feuerwehr-Experten war notwendig, um das Feuer in den<br \/>\nGriff zu bekommen. Dennoch dauerte es mehr als vier Stunden, bevor die Flammen einged\u00e4mmt<br \/>\nwaren. Das lag auch an der Besonderheit dieses Hauses, das neben einigen Wohnungen auch<br \/>\neine Kraftfahrzeug-Werkstatt beherbergte. Das Geb\u00e4ude war total verwinkelt und war recht<br \/>\nun\u00fcbersichtlich&#8221;, sagte Giesens Gemeindebrandmeister Heinrich K\u00f6hler, der den<br \/>\nEinsatz leitete. Das Feuer sei in einer Zwischendecke immer wieder angefacht worden.<br \/>\nOffensichtlich sei zwischen einer nachtr\u00e4glich eingebauten Decke und einer alten ein<br \/>\nZwischenraum entstanden, in dem sich das Feuer ungehindert habe ausbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wo immer die Feuerwehrleute die Schl\u00e4uche hinschwenkten, es entwickelten sich meist<br \/>\ngro\u00dfe Qualmwolken. Zeitweise war die gesamte Umgebung von dicken hellen Wolken<br \/>\neingeh\u00fcllt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_2.jpg\" width=\"179\" height=\"211\"\nalt=\"www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_2.jpg (7785 Byte)\"><br \/>\n<small>Die Besatzungen in den Drehleitern<\/small><br \/>\n<small> hatten viel zu tun<\/small><\/p>\n<p>Die Sarstedter Feuerwehr war gleich zu Beginn mit einer Drehleiter am Brandort<br \/>\nerschienen. Drei Stunden sp\u00e4ter wurde eine weitere eingesetzt, die von der<br \/>\nBerufsfeuerwehr in Hildesheim bereitgestellt worden war.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner im Korb hatten keine freie Sekunde, weil sich die Flammen nicht auf einen<br \/>\nOrt beschr\u00e4nkten. Es brannte an der Hildesheimer Stra\u00dfe genauso wie im Hinterhaus. Wenn<br \/>\ndie Wasserzufuhr f\u00fcr eine kurze Zeit abgestellt war, dann loderten sofort wieder<br \/>\nBrandnester auf.<\/p>\n<p>Die Feuerwehren hatten Zugang zu zwei Brunnen in der Umgebung. Wasserknappheit gab es<br \/>\nnicht. Die Hildesheimer Stra\u00dfe war acht Stunden lang voll gesperrt. Auf der Fahrbahn<br \/>\nw\u00e4re ohnehin nichts mehr gegangen. Bei der eisigen Temperatur von mehr als zehn Grad<br \/>\nMinus gefror das L\u00f6schwasser in kurzer Zeit zu bizarren Formen. Auf der Stra\u00dfe gab es<br \/>\neine nahezu geschlossene Eisdecke, die auch f\u00fcr die Feuerwehrleute gef\u00e4hrlich wurde.<\/p>\n<p>Das L\u00f6schwasser war stellenweise vermengt mit \u00d6lresten. Beim Einsatz der Rohre lief<br \/>\nein \u00d6labscheider-Becken \u00fcber und das verunreinigte Wasser ergo\u00df auch auf die Stra\u00dfe.<br \/>\nSp\u00e4ter saugte die Firma Thon das Schmutzwasser mit einem Spezialfahrzeug auf.<\/p>\n<p>Die L\u00f6scharbeiten wurden durch das Eternitdach des Geb\u00e4udes behindert. Die Platten<br \/>\nwaren angeschraubt und mu\u00dften mit Gewalt gel\u00f6st werden, um mit den Wasserstrahlen das<br \/>\nInnere des Geb\u00e4udes erreichen zu k\u00f6nnen. Die M\u00e4nner im Korb der Drehleitern hatten<br \/>\nharte k\u00f6rperliche Arbeiten zu leisten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_3.jpg\" width=\"300\" height=\"218\"\nalt=\"www.ff-sarstedt.de\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041_3.jpg (17268 Byte)\"><br \/>\n<small>Total ausgebrannt: Das Geb\u00e4ude ist nur noch eine Ruine<\/small><\/p>\n<p>Die Freiwilligen Feuerwehren von Sarstedt, Ahrbergen, Giesen, Gro\u00df F\u00f6rste, Hasede,<br \/>\nEmmerke waren im Einsatz. Dazu kam Mitglieder der Berufsfeuerwehr in Hildesheim. Heinrich<br \/>\nK\u00f6hler hob sp\u00e4ter das gute Zusammenwirken der Wehren hervor, deren Einsatz auch viele<br \/>\nAhrberger anerkannten. Wolfgang M\u00fcnzer stellte zufrieden fest, da\u00df bereits nach kurzer<br \/>\nZeit den eingesetzten M\u00e4nnern in der bitteren K\u00e4lte von vielen Nachbarn hei\u00dfer Kaffee<br \/>\noder Tee gereicht wurde. &#8220;Das hat allen gutgetan&#8221;, sagte der Ortsbrandmeister.<br \/>\nDie Ahrberger Wehr hatte bei ihrem Eintreffen am Unfallort erst einmal einen Mann und eine<br \/>\nFrau aus einer Erdgescho\u00dfwohnung geholt. Die beiden hatten von dem Brand noch gar nichts<br \/>\nbemerkt.<\/p>\n<p>Die meisten der M\u00e4nner waren an diesem Tag neun Stunden und mehr im Einsatz. Da traf<br \/>\nes sich gut, da\u00df sie sich zu kurzen Erholungspausen im Ahrberger Feuerwehrger\u00e4tehaus<br \/>\naufhalten konnten, das nur wenige Meter vom Brandhaus entfernt war.<\/p>\n<p>Das ausgebrannte Geb\u00e4ude ist jetzt eine Ruine. Es geh\u00f6rte jahrzehntelang einem<br \/>\nAhrberger Handwerker, Im Dezember wurde es allerdings von einem Mieter des Hauses gekauft.<br \/>\nVor einiger Zeit hatte sich auch der S\u00e4nger Gunter Gabriel in diesem Haus eingemietet.<br \/>\nJetzt ist er nach Hamburg gezogen. <\/p>\n<p>Irgendwie mu\u00df der Barde schnell von dem Brand geh\u00f6rt haben. Am fr\u00fchen Nachmittag des<br \/>\nBrandtages stand er pl\u00f6tzlich auf der Hildesheimer Stra\u00dfe und sah dem Inferno zu.<br \/>\nKommentar eines Ahrbergers: &#8220;Wenn er demn\u00e4chst wieder nach Ahrbergen kommt, dann ist<br \/>\nGunter Gabriel obdachlos&#8221;. <\/p>\n<p><\/font><br \/>\n<\/body><br \/>\n<\/html><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>..\/themenpark\/Berichte\/1997\/01\/199701041.rtf Fachwerkhaus ist vor den Flammen mcht mehr zu retten 800 000 Mark Sachschaden bei einem Brand in Ahrbergen Das L\u00f6schwasser gefriert sofort zu bizarren Formen Erst nach f\u00fcnf Stunden war der Brand in dem Fachwerkhaus unter Kontrolle Ahrbergen, 04.01.1997 (kat). 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