– im Überblick:


– Im Detail:

  • Motorrad in Carport gerät in Brand - Flammen greifen auf zwei weitere Motorräder und einen Kleintransporter über - Haus und zweiter Pkw werden ebenfalls durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen - Benzin entzündet sich in der Einfahrt


    Kleintransporter, drei Motorräder und der Carport brennen komplett aus - Hoher Sachschaden - Brandursache unklar - Feuerwehr muss eine Bewohnerin des Hauses ins Freie retten

    16.08.17, 09:40 Uhr

    Datum: Montag, 14. August 2017, ca. 05:30 Uhr

    Ort: Pretzen, Landkreis Erding, Bayern

     

    (ah) Frühmorgendlicher Großeinsatz für die Feuerwehr in Pretzen bei Erding: Eine Zeitungszustellerin hatte gegen 5:30 Uhr bemerkt, dass es in dem Carport eines Einfamilienhauses brannte und daraufhin die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Löschkräfte stand der Carport samt der dort untergestellten Fahrzeuge - ein Kleintransporter und drei Motorräder - bereits in Flammen; der Brand begann zudem, auf das Wohnhaus überzugreifen. Die Löscharbeiten wurden durch auslaufendes Benzin erschwert, das sich auf der Einfahrt entzündete; es gelang der Feuerwehr jedoch, das Feuer schließlich unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden an dem Haus zu verhindern. Der Carport, die Motorräder und der Kleintransporter brannten jedoch komplett aus, zudem wurden ein Pkw und Teile des Wohnhauses erheblich beschädigt.

    Es entstand hoher Sachschaden, Menschen wurden jedoch glücklicherweise nicht verletzt. Zum Brandzeitpunkt befanden sich zwei Personen im Haus. Ein Mann konnte sich selbst ins Freie retten, seine Ehefrau wurde von der Feuerwehr aus dem Gebäude gebracht.

    Ersten Angaben zufolge war offenbar eines der Motorräder in Brand geraten, woraufhin sich die Flammen auf die weiteren Fahrzeuge, den Carport und das Haus ausweiteten. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.

     

    Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:

     

    • Totale der Einsatzstelle
    • Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
    • Kleintransporter in Vollbrand, Carport in Flammen, Feuer hat bereits teilweise auf Haus übergegriffen
    • Feuerwehr bei Löscharbeiten
    • Feuerwehrleute unter Atemschutz
    • Feuerwehrleute auf dem vom Brand betroffenen Balkon des Hauses
    • Ausgebrannter Pkw, ausgebrannte Motorräder
    • Brandschäden am Haus
    • Feuerwehr arbeitet von Drehleiter aus an Dach
    • Nachlöscharbeiten
    • Einsatzkräfte im Gespräch
    • Schnittbilder
    • O-Ton Stephan Stanglmaier, Feuerwehr Altenerding: ...Feuerwehr wurde um kurz vor sechs Uhr zu einem Pkw-Brand alarmiert..., ...beim Eintreffen stand der Pkw in Vollbrand und das Feuer hatte bereits auf den Carport übergegriffen..., ...Feuer hat auch das Haus beschädigt..., ....mussten eine Person retten..., ...keine Verletzte...., ...drei Motorräder hinter dem Pkw dem Brand zum Opfer gefallen...

     

     

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  • Betrugsmasche mit bösen Folgen: Fingierte Leasingübernahme bringt Autobesitzer zur Verzweifelung und vor den Ruin


    Staatsanwaltschaft ermittelt nicht, weil kein Betrug erkennbar, inzwischen liegen aber sechs weitere gleiche Fälle vor – Autobesitzern fehlt Handhabe ihr Auto zurückzubekommen, weil es freiwillig übergeben wurde – Fingierte Unterlagen bei Leasing-Bank eingereicht – Vorbestrafte Geschäftsleute prahlen mit BMW im Netz

    15.08.17, 23:42 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017

    Ort: Leer, Niedersachsen / Kassel, Hessen

     

    (gs) Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt… Der goldene BMW war der ganze Stolz von Geschäftsmann Manfred Oberstadt (40) aus Leer, doch der auffällige, aufgemotzte Leasingwagen kam bei den Kunden des Personalmanagers nicht so gut an, wie erhofft. Oberstadt bemühte sich daher, Interessenten für eine Leasing-Übernahme durch ein Inserat zu finden. Er musste nicht lange warten: Der 33-jährige Ethem B. und sein Cousin Burak K. (28) aus Kassel wollten den Wagen übernehmen, sie gaben sich als seriöse Geschäftsleute aus. Die Leasing-Bank stimmte zunächst telefonisch unter Vorbehalt zu – Oberstadt ging auf die Bitte einer frühzeitigen Fahrzeugübergabe ein und überlies den Wagen den beiden Männern aus Kassel. Dann die Hiobs-Botschaft der BMW-Bank: Die eingereichten Personaldaten waren möglicherweise fingiert, der gemeldete Käufer nicht liquide, die offizielle Leasing-Übernahme geplatzt – der BMW war aber schon weg.

    In den ersten fünf Monaten bekommt Oberstadt jedoch die fällige Leasingrate überwiesen, dann bleiben die vereinbarten Zahlungen aber aus. Und es kommt noch schlimmer: Während Ehtem B. Und Burak K. mit Oberstadts goldenem BMW bei Facebook posieren und prahlen, flattern dem Leeraner Strafzettel ins Haus, denn das Auto ist weiterhin auf ihn angemeldet. Kontaktaufnahmen laufen ins Leere. Ein Betrugsverfahren bei der Staatsanwaltschaft wird abgelehnt, da kein Betrug vorliegen würde. Immerhin seien ja zunächst Zahlungen geflossen, eine Absicht auf Betrug sei von Beginn nicht ersichtlich. Das sehen Oberstadt und sein Anwalt Folkert Adler inzwischen anders. Nach einem Bericht in der BILD meldeten sich vemeintliche weitere Opfer der Auto-Betrüger, die ebenso wie Oberstadt keine Handhabe finden, um an ihre freiwillig herausgegebene Auto heranzukommen. Die Polizei teilte Oberstadt mit, dass die Männer vorbestraft seien, aber da kein Diebstahl vorliegt, keine Handhabe möglich sei. Oberstadts Anwalt Folkert Adler bemüht sich nun um eine zivilrechtliche Klage am Gericht in Kassel um Herausgabe des Wagens und Schadensersatz.

    Manfred Oberstadt ist verärgert: Einerseits über sich selber, dass er den Käufern trotz schlechtem Baugefühl vertraut und das Auto vor einer schriftlichen Bankbestätigung herausgegeben hat – aber er ist auch sauer auf die Staatsanwaltschaft, die trotz eines auffälligen Vorstrafenregisters und offensichtlicher betrügerischen Vorgehensweisen, das Verfahren unmittelbar eingestellt hat.

    Einen kleinen Erfolg gibt es aber bereits: Durch die Medienveröffentlichungen ist der auffällige Wagen in Kassel von den Straßen verschwunden und wird offenbar derzeit nicht genutzt. „Der Käufer hatte wohl in Kassel erzählt, der Wagen gehöre zu seiner Firma in Aurich“. Die große Öffentlichkeit lies zumindest diesen Schwindel nun auffliegen. Nun hofft Oberstadt und sein Anwalt, dass auch der restliche Betrug abgeurteilt werden kann und die Männer in Kassel nicht weiterhin auf Kosten des Leeraner mit seinem goldenen BMW prahlen.

     

     

    Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

     

    • O-Ton Manfred Oberstadt, BMW-Besitzer: „...hatte mit im Dezember 2014 einem BMW zugelegt, wollte den Wagen wieder veräußern, da er zu auffällig war, der kam bei Kunden nicht an… wollte ihn dann über ein Leasingportal loswerden… Habe es im Frühjahr 2016 angeboten, es meldete sich ein Interessent aus Kassel, der den Wagen unbedingt haben wollte… er hat dann offenbar fiktive Daten an BMW-Bank geschickt… BMW hat das zunächst telefonisch bestätigt, dass die Unterlagen gefälscht waren, kam erst später raus… in der Zwischenzeit hatte der sich gemeldet, um das Auto früher zu übernehmen… es war aber offenbar vorher schon geplant mich zu hintergehen… der Wagen war zu auffällig, das war unangenehm… der Wagen passte dann nicht mehr zu meinem Alltag… Interessenten wirkten seriös… im Nachhinein stellte sich raus, dass die vorbestraft sind, Staatsanwaltschaft sagt aber, es sei nur eine Unterschlagung und kein Betrug... Unterlagen lagen bei BMW-Bank vor… / mein größter Fehler war, dass ich denen vertraut habe und ich es zu früh rausgegeben habe… ich habe es ausgehändigt und dadurch ist es weg… bin verpflichtet alle Kosten weiter zutragen, auch Leasingraten und Versicherung… ich kann es mir auch nicht so einfach zurückholen, das wäre Selbstjustiz… ich hatte erste Raten bekommen, war dann zunächst beruhigt… dann kam nichts mehr… weil ich den Wagen selber rausgegeben habe, fehlt die Handhabe… der Wagen fällt immer wieder auf, die sind damit straffällig und die Polizei weiß das, reagiert aber nicht… man ärgert sich über sich selbst… / … kriminelle Energie ist groß, unverständlich warum Staatsanwaltschaft es einstellt… / … haben Info, dass es weitere Opfer gibt, die auf deren Masche reingefallen sind, andere Autos fahren inzwischen im Ausland… hoffen nun auf Gericht in Kassel… es zieht sich nun über 9 Monate hin… / … der Wagen wird nun nicht mehr öffentlich gefahren, weil es eine größere Öffentlichkeit gab… / … man sollte immer auf sein Bauchgefühl hören... / …man muss aufpassen, mit wem man Geschäfte macht… es klingt zunächst verlockend, aber jetzt weiß man, was dahinter steckt… wenn man im Internet Bilder meines Autos mit meinem Kennzeichen sieht, wie er damit beschleunigt alle überholt und es ist mein Auto, das macht wütend… die Staatsanwaltschaft versagt auf ganzer Ebene... Staatsanwaltschat sagt es sei kein Betrug, inzwischen gibt sechs ähnliche Fälle… habe extra nachgefragt, warum der Fall nicht bearbeitet wird… man sagte mir, man habe 25.000 Fälle, man könne sich nicht um alle Fälle so kümmern, wie es vielleicht nötig wäre… der Fall liegt nun seit 9 Monate…

    • O-Ton Folkert Adler, Anwalt von Oberstadt: „Wagen über BMW-Leasing gekauft, sollte dann verkauft werden… BMW-Bank signalisierte, dass es OK ist… Wagen wurde übergeben… Käufer sollte in Leasingvertrag eintreten… Leasingraten wurden zunächst bezahlt… nachträgliche Bonitätsprüfung ergab, dass Käufer nicht liquide sei und die BMW-Bank Herrn Oberstadt nicht aus dem Vertrag entlies… ab Januar blieben Zahlungen aus… man ließ sich verleugnen… war nicht kooperativ… Strafanzeige wegen Betrug eingereicht, Verfahren wurde eingestellt, weil ja die ersten Raten beglichen wurden… ich fordere die nochmal auf, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.. / im Moment ist es so, dass Her Oberstadt die Raten zahlen muss, der Aufkäufer bedient sich aber weiter seines Autos… / … zivilrechtliche Klage wird nun angestrengt… wir klagen nun auf Herausgabe und Schadenersatz… der Wagen ist weiterhin hier angemeldet, eine Zwangstilllegung wurde abgelehnt… in der Zwischenzeit kamen dubiose Vorschläge eines Anwalts aus Kassel… man wolle weiter im Besitz des Wagens bleiben… das ist uns zu vage, nicht seriös… Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft ergab, dass beide Personen strafrechtlich im Bereich Vermögensdelikten nicht unbefleckt sind…

    • Anwalt Adler blättert durch Akte im Büro, diverse Bilder

    • Außenbilder der Kanzlei

    • Abgefilmte Bilder bei Facebook der Käufer, zum Teim mit oder im BMW (pixeln)

    • abgefilmter Tacho in Video aus dem Netz aus BMW (250 km/h)

    • Antexter mit Oberstadt, er geht in Haus

    • Oberstadt am Laptop, blättert durch Facebook-Seiten mit seinem Auto

    • er zeigt sein Auto auf Bildern

    • abgefilmter Schriftverkehr mit Staatsanwaltschaft

    • diverse Bilder des Autos

    • viele Schnittbilder

     

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  • Schwarze Gewitterzelle mit Hagel und Starkregen zieht über Niedersachsen - Unwetter hinterlässt etliche überflutete Straßen und abgebrochene Äste


    Autofahrer und Radfahrer flüchten sich vor schwerem Hagelschlag unter die Brücken

    15.08.17, 18:00 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017, 18 Uhr

    Ort: Delmenhorst, Niedersachsen

     

    (sg) Eine massive schwarze Gewitterzelle zog am Abend über Niedersachsen und lud sich unter anderem auch in Delmenhorst nahe Bremen aus: Kurz aber dafür umso heftiger wüteten Sturmböen, Hagel und Starkregen. Autofahrer und Radfahrer flüchteten sich vor dem plötzlichem schweren Hagelschlag unter die Brücken. Die Folge waren zahlreiche überflutete Straßen, abgebrochene Äste und andere Schäden. Der Regen war so heftig, dass die Fahrzeuge auf der Autobahn 28 nur im Schritttempo vorankamen, da kaum noch etwas zu sehen war.

    Nach nur etwas mehr als 10 Minuten war der Spuk vorbei und die Zelle vorübergezogen.

     

    Die NonstopNews-Bilder (Tag):

    • Aufziehende Gewitterfront
    • Bedrohlich schwarze Wolkenbildung
    • Starker Hagel
    • Autos und Fahrradfahrer suchen unter einer Brücke Schutz
    • Pkw fahren durch überflutete Straße
    • Feuerwehr beseitigt großen Ast
    • Handyvideo vom extremen Starkregen auf der A28
    • Fahrzeuge fahren ganz langsam auf Autobahn
    • NEU: Diverse Augenzeugenvideos aus Delmenhorst und Bremen 

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  • Blitzschlag setzt Dachstuhl von Reihenhaus in Brand - Große Äste fallen auf PKW - Umgestürzter Baum blockiert Bundesstraße


    Bewohner des Hauses können sich zum Glück retten

    15.08.17, 17:04 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017, 15:00 Uhr

    Ort: Kelkheim, Main-Taunus-Kreis / Nauheim, Kreis Groß Gerau / B 44 bei Frankfurt, Hessen

     

    (et) Am Dienstagnachmittag haben schwere Unwetter über Teile Hessens gewütet und schwere Schäden angerichtet. In Kelkheim, im Main-Taunus-Kreis, schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Reihenendhauses ein und verursachte einen Brand. Die Feuerwehr musste mit mehreren Kräften und einer Drehleiter ausrücken und Teile des stark qualmenden Dachstuhls öffnen um an alle brennenden Teile heran zu kommen. Der Sachschaden ist enorm. Zum Glück konnten sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. 

    In Nauheim brachen im Sturm mehrere Äste von einem Baum ab und landeten auf einem Auto und auf der B 44 bei Frankfurt blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn.

     

    Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:

    • Totale der Einsatzstelle
    • Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort
    • Dichter Rauch steigt aus dem dach auf
    • Feuerwehr bei Löscharbeiten
    • Geöffnete Isolierung
    • Drehleiter im Einsatz
    • O-Ton Benjamin Liebenthal, Feuerwehr Kelkheim: ...zum Einsatz...während heftigen Unwetters zu Dachstuhlbrand alarmiert...Dachisolierung brannte...
    • Äste auf dem Auto in Nauheim
    • B44 mit umgestürztem Bau blockiert 
    • Schnittbilder

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  • Neun Hektar großes Roggenfeld in Flammen - 13.000 Euro Schaden


    Bauern unterstützten die Feuerwehr mit Wassertanks

    15.08.17, 16:36 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017, 16:00 Uhr

    Ort: Neu Boltenhagen, LK Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

     

    (et) Bei hochsommerlichen Temperaturen ist am Dinestanachmittag zwischen Neu Boltenhagen und Katzow in Mecklenburg-Vorpommern ein mehrere tausend Quadratmeter großes Roggenfeld in Flammen aufgegangen. Dabei musste auch die Feuerwehr Neu Boltenhagen ausrücken, die erst in der letzten Woche bei einem nächtlichen Einsatz bestohlen wurde. (NSN Nr. 25821). Als die ersten Kräfte eintrafen, stand ein Großteil des Feldes bereits in Vollbrand. Mit einem Großaufgebot versuchte man das Feuer in den Griff zu bekommen und ein Übergreifen auf ein weiteres angrenzendes Feld und einen Wald zu verhindern. Mehrere Bauern unterstützten dabei die Löscharbeiten mit Wasser gefüllten Gülletanks. Ein Übergreifen konnte damit verhindert werden, die Ernte auf dem Feld wurde jedoch völlig vernichtet. Der Schaden wird auf 13.000 Euro geschätzt. Da zur Zeit des Brandausbruchs auch keine Mäharbeiten stattfanden, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  

     

    Die NonstopNews-Bilder:

    • Totale der Einsatzstelle
    • Großes Roggenfeld steht in Flammen
    • Dichter Qualm 
    • Feuerwehren treffen ein
    • Polizei vor Ort
    • Feuerwehr bei Löscharbeiten
    • Bauern mit Wasser gefüllten Gülleanhängern unterstützen Feuerwerh
    • Schnittbilder

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  • Gefahrguttransporter verliert stark ätzende Salpetersäure - Explosionsgefahr - A24 in beide Fahrtrichtungen gesperrt - Evakuierung für Teile der angrenzenden Ortschaft angeordnet - stundenlanger Großeinsatz für Feuerwehr


    Umfangreiches Videomaterial des außergewöhnlichen Einsatzes - Großaufgebot der Feuerwehr mit zahlreichen Spezialeinheiten und über 200 Einsatzkräften vor Ort – Fahrer hatte bei Pause das Leck bemerkt – rund 1 Liter der ätzenden Säure pro Minute aus dem Tank ausgelaufen – Bevölkerung im gesamten Umkreis wird aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten

    14.08.17, 22:00 Uhr

    Datum: Montag, 14. August 2017, 21:10 Uhr

    Ort: A24, Raststätte Walsleben, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

     

    (sg) Großeinsatz für die Feuerwehren des Landkreises Ostprignitz-Ruppin am Montagabend auf der A24: Auf der Raststätte Walsleben in Fahrtrichtung Hamburg stellte am Abend ein Lkw-Fahrer fest, dass aus seinem mit Gefahrgut beladenen Tanklastzug Säure austritt. Dabei handelt es sich um stark ätzende und extrem oxidierend wirkende Salpetersäure (UN-Nummer 2031). Die Flüssigkeit reagiert unter anderem auch mit Metallen und Wasser und ist stark toxisch.

    Aus dem Leck an einem Ventil treten derzeit rund ein Liter pro Minute der hochgefährlichen Flüssigkeit aus. Ganze 11.000 Liter sind in dem Tank, eine große Menge davon bereits ausgetreten.

    Spezialkräfte in Chemikalienschutzanzügen versuchen derzeit, diese aufzufangen und das Leck abzudichten. Die Feuerwehren der gesamten Region sind mit über 200 Einsatzkräften vor Ort. Auch aus anderen Landkreisen wurden Kräfte hinzugezogen. Aufgrund der großen Gefahr wurde die Raststätte geräumt und die A24 in beide Richtungen voll gesperrt. Der Einsatz wird wohl noch einige Zeit andauern.

    Gegen 1 Uhr wurde die Evakuierung für Teile der angrenzenden Ortschaft Walsleben angeordnet. Dies wird derzeit durch die Einsatzkräfte umgesetzt. Auch wurde über die App Katwarn sowie über Durchsagen die Bevölkerung in der gesamten Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen zu schießen und in den Gebäuden zu bleiben.

     

    Unser Team ist weiterhin vor Ort. Weitere Informationen und Tagbilder folgen.

     

    Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die O-Töne:

     

    Teil 1:

    • Großaufgebot der Feuerwehr vor Ort
    • Einsatzkräfte schlagen Säuredämpfe mit Wasser nieder
    • Führungskräfte beraten sich
    • weitere Einsatzkräfte treffen ein
    • Einsatzkräfte werden mit Chemikalienschutzanzügen ausgerüstet
    • Gefahrguttransporter steht in einer Säurewolke
    • Blick auf Raststätte und Tankstelle
    • Einsatzkräfte in Chemieschutzanzügen erkunden die Lage am Lkw
    • O-Ton Robert Last, Autobahnpolizei Walsleben: „…Erstmeldung Austritt Salpetersäure aus Gefahrguttransport … Lkw-Fahrer evakuiert … sofort Zufahrt zu Rastplatz und die Autobahn gesperrt … Feuerwehr konnte Lkw-Fahrer rechtzeitig warnen … aufgrund der Gefährlichkeit hatten wir nur wenige Minuten, die Lkw-Fahrer aus dem Gefahrenbereich zu bringen … Autobahn in beiden Richtungen gesperrt … weitere Kräfte angefordert …“
    • Einsatzkräfte werden dekontaminiert
    • O-Ton Wolfgang Hohenwald, Kreisbrandmeister Ostprignitz-Ruppin: „… Gefahrgutunfall mit einem Lkw … Gefahrgutzug des Landkreises alarmiert … handelt sich hier um eine Säure, die austritt … technischer Defekt, ein Leck am Fahrzeug … Säure ist sehr gefährlich, kann explosiv reagieren … es bildet sich eine giftige Gaswolke, die in Richtung Autobahn zieht … beide Spuren nach Hamburg und Berlin gesperrt … wir versuchen das Leck abzudichten … Fingerspitzengefühl für die Kameraden vor Ort gefordert … Sperrradius von 300 – 500 Meter gebildet … wir fangen das Gefahrgut auf … es läuft etwa 1 Liter pro Minute aus … 11.000 Liter sind im Tank … Gefahrstoff ist im Boden und auf dem Boden … muss neutralisiert werden … Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis …"

    Teil 2:

    • Einsatzleitung
    • weitere Kräfte werden mit Chemieschutzanzügen ausgerüstet
    • Pumpen und Auffangbehälter stehen bereit
    • Blick auf Gefahrguttransporter
    • Blick auf Handy mit App „Katwarn“
    • Polizei macht Lautsprecherdurchsagen zum Räumen des Parkplatzes
    • Feuerwehr und Polizei wecken Lkw-Fahrer
    • Fahrer werden energisch aus dem Gefahrbereich verwiesen
    • Wohnhäuser werden evakuiert, Bewohner verlasse ihr Haus
    • O-Ton Alexander Trem, Fachberater Gefahrstofflagen: „…die große Schwierigkeit liegt in dem Stoff selbst … der Lkw ist auf den Rastplatz aufgefahren … dabei festgestellt, dass Salpetersäure austritt …  Säure tritt in großer Menge aus und hat Kontakt mit feuchtem Boden … es kommt zu Reaktion und Bildung von Gasen … diese ziehen über die gesamte Autobahn und in die angrenzende Ortschaft … versuchen Gefahr abzuwenden … Bereich wird geräumt … Säure wird mit Neutralisationsmittel gebunden … Mittel wird erst aufgelöst und dann an der Einsatzstelle aufgebracht … Salpetersäure stark ätzend, greift Metall an und kann organische Materialien entzünden … 11.000 Liter in dem Tank … Dauer des Einsatzes noch 8 – 12 oder sogar mehr Stunden … Erkunden jetzt mit Messfahrzeug die Umgebung … überall wo die Dämpfe sich niederschlagen, müssen Maßnahmen erfolgen…“
    • O-Ton Wolfgang Hohenwald, Kreisbrandmeister Ostprignitz-Ruppin: „…der Gefahrstoff läuft weiterhin aus … Leck nicht abzudichten … giftige Wolke in Richtung Gemeinde Walsleben und über die Raststätte … Teile der Gemeinde und Rastplatz evakuiert … wir haben die Gefahrstoffeinheit aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark angefordert … weitere Kräfte zur Ablösung angefordert … Kräfte sind am Ende und unsere Mittel sind erschöpft … weiterhin Kräfte zur Unterstützung beim Messen angefordert … insgesamt dann etwa 200 Kräfte vor Ort …“

    Teil 3: Tagbilder

    • Blick auf den Gefahrguttransporter
    • Gaswolke über der Austrittsstelle
    • Einsatzkräfte in Chemieschutzanzügen
    • Säure wird aufgefangen und umgepumpt
    • Einsatzkräfte werden eingewiesen
    • leere Raststätte

    Teil 4: weitere Nachtbilder und O-Ton Fahrer des Gefahrgut-Lkw

    • Einsatzkräfte werden dekontaminiert
    • Feuerwehrmann nimmt Luftmessungen vor
    • Gefahrgut-Lkw
    • Einsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzug arbeiten an dem Havaristen
    • Rettungsdienst in Bereitstellung
    • O-Ton mit Lkw-Fahrer (möchte nicht namentlich genannt werden): "...ist halt ne Sache, die passieren kann ... ich wollte eigentlich ins Bett gehen ... habe das dann gesehen, dass da Dämpfe aufsteigen ... bin vor dem Schlafen nochmal um den Lkw rumgegangen ... das riecht und dampft ... wenns was Größeres ist, bleibt nur noch ein Anruf ... habe den hinter mir noch gewarnt ... dann kam schon die Polizei und das Riesenaufgebot ... die Lkw-Fahrer wollen nicht los, weil sie Angst vor einer Kontrolle haben ... wichtig ist, dass man die Gase nicht einatmet ... habe dann ne Warnlampe aufgestelle und die Pkws durchgewunken, damit die schneller fahren ... ist halt ein Gefahrgut ... man muss schon Respekt haben vor der Sache ..."

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  • Wohnung in Mehrfamilienhaus brennt mitten in der Nacht lichterloh - Feuerwehr rettet sieben teils gehbehinderte Bewohner aus dem verrauchten Gebäude - eine Person stirbt in den Flammen


    Spektakuläre Bilder des Erstangriffs der Feuerwehr mit Flammen on Tape – Rettung der Bewohner besonders schwer, da viele von ihnen alt und gehbehindert sind – Ursache des Brandes noch unklar

    15.08.17, 02:00 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017, 2 Uhr

    Ort: Aue, Erzgebirgskreis, Sachsen

     

    (sg) Gegen 2 Uhr in der Nacht zu Dienstag wurde die Feuerwehr in Aue zu einem Wohnungsbrand in die Röntgenstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter schwarzer Rauch aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch mehrere Bewohner in dem Mehrfamilienhaus. Schnell handelten die Retter und bringen eine Leiter in Stellung. Als ein Retter hinaufsteigt, schlagen ihm Flammen aus der Wohnung entgegen. Erst nachdem diese niedergeschlagen sind, können die Feuerwehrleute in die Brandwohnung vordringen. In einem der Zimmer stoßen die Retter auf eine leblose Person, für die jede Hilfe zu spät kommt.

    Die übrigen sieben im Gebäude befindlichen Bewohner – viele von ihnen alt und gehbehindert – konnten zum Glück rechtzeitig durch die Feuerwehr ins Freie gebracht werden. Zwei Senioren müssen allerdings mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die Löscharbeiten zogen sich mehrere Stunden hin, da der Brand sich bis unter die Dachhaut gefressen hatte. Im Einsatz waren 61 Einsatzkräfte. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, auch konnte die Identität der toten Person noch nicht zweifelsfrei geklärt werden.

     

    Die NonstopNews-Bilder (Nacht):

    • dichter Rauch quillt aus den Fenstern
    • Feuerwehr bringt Leiter in Stellung
    • Atemschutzgeräteträger schlägt Fenster ein
    • Zimmer steht in Vollbrand
    • Drehleiter wird in Stellung gebracht
    • Einsatzkräfte vor dem Gebäude
    • gerettete Bewohner warten im Freien
    • Löschfahrzeuge auf der Straße vor dem Gebäude
    • Atemschutztrupp in Bereitstellung vor dem Hauseingang

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  • Täter schlägt Scheibe von Optiker ein - Inhaber wird bereits das vierte Mal Opfer von Einbrechern


    Beute des Einbrechers wohl nur von geringem Verkaufswert, Schaden aber immens – Polizei geht von Beschaffungskriminalität aus

    15.08.17, 00:00 Uhr

    Datum: Dienstag, 15. August 2017, 0 Uhr

    Ort: Osnabrück, Niedersachsen

     

    (sg) Martin Behrendt steht vor den Scherben des Schaufensters seines Optiker-Geschäftes. Kurz zuvor erhielt er einen Anruf der Polizei, dass in seinen Laden im Stadtteil Westerberg ein Einbruch verübt wurde. „Ich muss morgen nachschauen, was fehlt“, erklärt der Inhaber, „schätze, das sind 2500 – 3000 Euro Schaden“.

    Zeugen hatten noch das Klirren der Glasscheibe gehört und die Polizei gerufen. Doch der oder die Täter waren schon über alle Berge. Erbeutet haben sie einige Uhren und Brillen, deren Wiederverkaufswert wohl nur sehr gering sein dürfte.

    Für Optiker Behrendt allerdings ein Problem: „Es ist jetzt das vierte Mal in siebzehn Jahren Selbstständigkeit. Die Versicherung hat mir beim letzten Mal schon gekündigt.“ Nun hofft der Geschäftsmann, dass die neue Versicherung diesmal noch den Schaden übernimmt. „Man hat aber immer Angst, dass sowas passiert, erklärt er, während er beobachtet, wie zwei Feuerwehrmänner sein Schaufenster notdürftig mit einer Holzplatte sichern. Unterdessen fahnden Polizeibeamte im gesamten Umkreis nach dem Täter – bisher ohne Erfolg.

     

    Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die O-Töne:

     

    • Polizei sichert Spuren am Schaufenster und fertig Fotos
    • eingeschlagene Fensterscheibe
    • Streifenwagen vor Ort
    • Uhren und Brillen im Schaufenster
    • Feuerwehr bringt Holzplatte vor der beschädigten Scheibe an
    • O-Ton Christian Thieme, Zeuge: „…haben drei kräftige Schläge gehört … haben erst gedacht, es sei ein Blitzüberfall auf die Bank … dann haben wir gesehen, dass es beim Optiker war … haben dann die Polizei gerufen … finde es wichtig, Zivilcourage zu zeigen … denke mal, dass es Drogenabhängige waren, die Geld brauchten … die Alarmanlage ging nicht … wir wollten daher erst sichergehen, dass es wirklich ein Einbruch war …“
    • O-Ton Martin Behrendt, Inhaber Optik am Westerberg: „…Polizei hat mich angerufen … muss morgen nachschauen, was fehlt … ist jetzt das vierte Mal in siebzehn Jahren Selbstständigkeit … man hat immer Angst, dass sowas passiert … Versicherung ist ziemlich teuer … ich hoffe, dass ich das Geld wiederkriege … schätze 2500 – 3000 Euro Schaden … ist wohl Beschaffungskriminalität ... die Zeiten werden unruhiger …“

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  • Werkstatt in Gewerbegebiet steht am späten Abend plötzlich in Vollbrand -Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe zum Europa-Park Rust - Feuerwehr kann angrenzende Gebäude durch massiven Löschangriff schützen


    Feuerwehren aus der ganzen Umgebung im Einsatz – Ursache für Brand noch unklar – Polizei schätzt Schaden auf mehrere zehntausend Euro

    14.08.17, 22:50 Uhr

    Datum: Montag, 14. August 2017, 22:50 Uhr

    Ort: Rust, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

     

    (sg) Großeinsatz für die Feuerwehr am Montagabend in einem Gewerbegebiet in Rust angrenzend an den bekannten Europa-Park. Aus noch unbekannter Ursache stand gegen 22:50 Uhr ein Werkstattgebäude in der Tullastraße in Vollbrand.

    Feuerwehren aus der ganzen Umgebung waren mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Besonderes Augenmerk mussten die Einsatzkräfte dabei auf den Schutz der direkt angrenzenden Gebäude richten. In der Werkstatt verbrannten zahlreiche Maschinen. Den Sachschaden schätzt die Polizei nach ersten Erkenntnissen auf mehrere zehntausend Euro.

     

    Die NonstopNews-Bilder (Nacht):

    • Flammen schlagen meterhoch in den Himmel
    • Atemschutztrupp in Bereitstellung
    • Totale der Brandstelle
    • Drehleiter bei der Brandbekämpfung
    • riesige Rauchwolke über der Einsatzstelle
    • Einsatzfahrzeuge auf der Zufahrtsstraße

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  • Während die Feuerwehr das brennende Trainingszentrum ihrer eigenen Jugendfeuerwehr löschen muss, rauben währenddessen Unbekannte die Gerätehäuser von zwei Feuerwehren aus


    „Wenn man hier Kameraden sieht, wie die mit Tränen in den Augen an den Strahlrohren stehen, dann weiß man, dass man hier emotional an seine Grenzen kommt“ - Kriminalpolizei geht von Zusammenhängen aus – Über 50.000 Euro Schaden - Umfangreicher Reportagedreh auch mit Bildern aus der Brandnacht

    14.08.17, 21:56 Uhr

    Datum: Vorfall: Donnerstag, 03. August 2017, ca. 01:30 Uhr, Nachdreh: Montag 14.08.2017

    Ort: Neu Boltenhagen, Lodmannshagen und Kemnitz, LK Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

     

    (et) Unfassbar dreist und kaum noch nachzuvollziehen, was in den Köpfen von Leuten vorgeht, die unsere Helfer bestehlen, die gerade an anderer Stelle helfen.

    Den Feuerwehren in Lodmannshagen und Kemnitz in Mecklenburg-Vorpommern steht der Schock auch noch anderthalb Wochen nach der Katastrophe in den Augen geschrieben. Als sie in der Nacht auf den 3. August zu einem Brand einer Lagerhalle gerufen wurden, sah alles noch nach einem alltäglichen Einsatz aus. Doch im Laufe der Nacht wurde er Stück für Stück zu einem Alptraum. An der vermeintlichen Lagerhalle angekommen, mussten sie feststellen, dass dort ihr eigenes Trainingszentrum für ihre Jugendfeuerwehr lichterloh in Flammen stand. Das Feuer muss schon länger gewütet haben, denn von der 40x 20 Meter große Halle, lagen bereits zwei Drittel in Schutt und Asche. Vergeblich versuchten sie noch irgendwas zu retten. Dort wo die Kinder und Jugendlichen zu den Feuerwehrmännern- und frauen trainiert und ausgebildet wurden, mussten sie nun selbst ihre „Zweite Heimat“ löschen. „Wenn man hier Kameraden sieht, wie die mit Tränen in den Augen an den Strahlrohren stehen, dann weiß man, dass man hier emotional an seine Grenzen kommt“, so Stefan Flatt, Wehrführer der Lodmannshagener Feuerwehr. Und als ob der Schock über den Verlust nicht schon schwer genug wäre, erreichte die Kameraden während des Einsatzes eine weitere Hiobsbotschaft. „Da kam ein Anruf, das Leute bei uns im Gerätehaus waren, die mit der Feuerwehr eigentlich nichts zu tun haben“, so Klatt. Und das mulmige Gefühl, dass sich dabei breitmachte, sollte sich bewahrheiten. Als sie ins Gerätehaus nach Lodmannshagen zurück kamen, mussten sie feststellen, dass sie auch noch bestohlen worden sind. Persönliche Gegenstände wie Handys und Geldbörsen und auch Ausrüstungsgegenstände fehlten auf einmal. Kaum war der Diebstahl realisiert, klingelte das Telefon von Stefan Flatt; am anderen Ende, der Wehrführer von der Nachbarwehr Kemnitz, “Ihr werdet es kaum glauben, aber bei uns war genau das gleiche, hier wurde der Beamer abgeschraubt, ein Tresor von der Wand gerissen und das Büro verwüstet“

    Die Polizei geht inzwischen von einem Zusammenhang aus; „Die Täter haben das Brandgeschehen offensichtlich genutzt um in die Feuerwehren einzubrechen“. Gesucht wird in dem Zusammenhang auch ein weißer Transporter, der im Bereich der Tatorte gesehen wurde.   

    Nun soll schnellstens Ersatz für die Arbeit der Jugendfeuerwehr geschaffen werden, allein der Schaden am Gebäude beläuft sich auf 50.000 Euro. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß, immer wieder werden die Einsatzleiter gefragt wo sie etwas spenden können, daraufhin wurde ein Spendenkonto eingerichtet um die Arbeit bald wieder aufnehmen zu können.

    Bleibt zu hoffen, dass die Täter bald gefast werden, „Sonst haben wir ein gesellschaftliches Problem und da muss von Seiten der Polizei richtig aufgeräumt werden“, so Tilo Janzen, Kreisjugendfeuerwehrwart.

    Bei so viel Unverfrorenheit könnte man sich glatt wünschen, dass den Tätern, ihr Zuhause vor den Augen abbrennt, während sie vergeblich auf Hilfe warten, weil die Löschmittel nicht mehr brauchbar sind.

     

    Die NonstopNews-Bilder und die O-Töne:

     

    Teil 1:

    • Abgebranntes Trainingszentrum am Tag nach dem Brand
    • Feuerwehrkameraden begutachten den Schaden
    • Jugendfeuerwehrwart im Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort
    • O-Ton Tilo Janzen, Kreisjugendfeuerwehrwart: …uns geht durch den Kopf das hier unsere Jugendfeuerwehr alles verloren hat, Gerätschaften und Materialien und die jungen Kameraden die heute schon im aktiven Dienst sind, die hier aufgewachsen sind, dort schon mitlöschen mussten und dabei stark emotional belastet worden sind…haben im Vorstand Krisensitzung gemacht und da sie wettkampfstark sind und uns auch auf Landesebene vertreten, haben wir beschlossen neue Wettkampfgeräte zu kaufen das sie weiter machen können…die Jugendfeuerwehr ist sehr leistungsstark…die Zerstörung ist erschlagend, das ist wie im privaten Leben, du kommst nach haue dein Werk ist niedergebrannt, die Jugendfeuerwehr ist mit einem Schlag ausgelöscht worden…das Schlimmste was dann noch passiert ist; die Kameraden erfuhren das Einwohner gesehen haben wie sich Unbekannte in Kemnitz und in Lodmannshagen herum trieben und dort eingebrochen sind und dort auch wirklich Gegenstände entwendet haben…das war nochmal ein tiefer Schlag ins Gesicht, auch für die Feuerwehrleute die gerade ihr eigenes Objekt haben löschen müssen und dann werden auch noch ihre privaten und dienstlichen Sachen gestohlen…da haben wir ein gesellschaftliches Problem…wenn Sachen die zum Helfen da sind gestohlen werden, ist das für mich eine große Katastrophe und da muss auch von Seiten der Polizei richtig aufgeräumt werden, da ist auch die Politik gefragt, woran liegt es das sowas hier passiert…

     

    • Teil 2:
    • Geschockte Jugendfeuerwehrkameraden vor Ort
    • Gang durch völlig verbranntes Mobiliar mit mehreren Detailbildern
    • O-Ton Stefan Flatt, Wehrführer Lodmannshagen (inmitten der Trümmer): …kein schönes Gefühl, das sitzt tief, der emotionale Wert ist sehr hoch weil wir alle selber aufgebaut haben…wenn man sieht was davon übrig geblieben ist, das tut schon weh…hier vorne war die Tür mit Aufenthaltsraum, da wurde gebastelt und Wettkämpfe vorbeireitet, hier daneben waren die Schläuche und hinten waren die Zelte gelagert…als wir ankamen war hier eine enorme Hitze und hat sich durchs Haus gefressen…
    • Stefan Flatt zeigt die zerstörten Schläuche zwischen den Trümmern…

     

    Teil 3:

    • O-Ton Stefan Flatt (vor der zerstörten Halle): …am 3. 8. Wurden wir alarmiert das eine Lagerhalle in Neuboltenhagen in Brand steht, erstmal normal als wir näher kamen war es ein Riesenschock, haben noch versucht was zu retten, war aber nicht mehr viel zu holen, jetzt stehen wir vor einem großen Aschehaufen…zwei Drittel waren schon runter gebrannt als wir an kamen…wir hatten hier Kinder und Jugendliche zu Feuerwehrleuten ausgebildet und wenn man hier Kameraden sieht wie die mit Tränen in den Augen an den Strahlrohren stehen, dann weiß man das man hier emotional an seine Grenzen kommt…die Halle bedeutet für uns ein Stück Leben…wir sind eine kleine Ortswehr, das Gerätehaus ist relativ klein und für die Arbeit die wir mit den Kindern und Jugendlichen machen haben wir nicht den Platz im Gerätehaus das alles unterzubringen, deswegen wurde das ausgelagert hier auf diesen Sportplatz, die Halle stand bis zu dem Zeitpunkt leer und dann war wieder Leben drin…die große Hilfsbereitschaft gibt uns viel Kraft, Leute wollen uns helfen und fragten wo sie was spenden können, daraufhin ist das Spendenkonto erst entstanden…

     

    Teil 4:

    • Weiterer O-Ton mit Stefan Flatt: … Zusammenhalt war immer schon sehr eng, jetzt stehen die Stühle noch enger zusammen…von Thilo haben wir eine Wettkampfausrüstung geschenkt bekommen, bin sprachlos, so ist sicher, dass wir weiter trainieren können wir sind auch schon oft Kreismeister geworden und haben einen hohen Anspruch…das nimmt uns die Angst…unser Anspruch ist, dass hier auch wieder was neues steht…mit uns sind vier weitere Wehren alarmiert worden, wir haben alles zusammen gelöscht…während wir bei den Löscharbeiten waren, kam ein Anruf das Leute bei uns im Gerätehaus waren, die mit der Feuerwehr eigentlich nichts zu tun haben, die Polizei ist auch gleich rüber gefahren und als wir hier fertig waren und eigentlich alles verdauen wollten, sind wir ins Gerätehaus gefahren und dann haben dort persönliche Gegenstände gefehlt, weil in der Zeit wo wir draußen waren und das gelöscht haben auch noch bestohlen worden sind…Handys, Portemonnaies, eine kleine Geldkassette…und dann rief auch noch der Wehrführer von Kemnitz an und sagte, ihr werdet es kaum glauben aber bei uns war genau das gleiche, dort wurde der Beamer abgeschraubt, ein Tresor von der Wand gerissen und das Büro verwüstet…ob das in Zusammenhang steht weiß ich nicht, die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen…ist schon kurios, hat einen komischen Beigeschmack…

     

    Teil 5:

    • O-Ton Frank Schumann, Wehrführer Feuerwehr Kemnitz: …wir trainieren hier schon seit Jahren zusammen, es war ein Schock als wir hier ankamen…noch hier beim Löschen haben wir von den Kameraden aus Lodmannshagen gehört, dass dort ein Fahrzeug an der Wache gesehen wurde, was nicht dazu gehörte…man hat den ganzen Einsatz über die Angst im Kopf gehabt, dass bei uns auch was sein könnte und als wir dann zurück kamen, fehlten auch persönliche Sachen, das Büro war verwüstet, der Tresor war von der Wand gerissen, alles war voller Scherben…sind dann gleich wieder raus und haben die Polizei gerufen…man ist wütend, es würde schon beruhigend wirken wenn man wüsste das die Täter geschnappt sind…
    • Flatt und Schumann zusammen vor dem Trümmerhaufen des Trainingslagers
    • Bilder vom Feuerwehrhaus in Kemnitz
    • Kabel aus der Decke, wo einst der Beamer hing
    • Etliche Pokale von gewonnenen Wettkämpfen im Gemeinschaftsraum
    • Verwüstetes Büro
    • Große Löscher in der Wand, wo der Tresor heraus gerissen wurde
    • Außenshot Gerätehaus Feuerwehr Kemnitz
    • Außenshot Gerätehaus Feuerwehr Lodmannshagen
    • Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht vor der Halle
    • Umkleide mit Ausrüstung der Kameraden
    • Helme, Jacken, Stiefel und Funkgeräte der Einsatzkräfte

     

    Teil 6:

    • Bilder der Löscharbeiten in der Einsatznacht
    • Einsatzkräfte im Gespräch
    • Polizei und Kripo vor Ort
    • O-Ton Stefan Flatt, Feuerwehr Lodmannshagen: …wurden von Leitstelle alarmiert das Lagerhalle brennen soll, als wir ankamen waren zwei Drittel schon abgebrannt…uns als Feuerwehr betrifft es besonders stark,. Das war unser Trainingslager der Jugendfeuerwehr…es fehlen jetzt alle Gerätschaften für die Jugendarbeit…

     

    Teil 7:

    • O-Ton Axel Falkenberg, Pressesprecher Polizei Anklam: …Brandursachenermittler ist zu dem Ergebnis gekommen da wir von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgehen müssen, der Sachschaden allein für das Vereinsgebäude beläuft sich auf 50.000 Euro…während des Einsatzes der Feuerwehren ist es in den Gebäuden der Feuerwehren in Kemnitz und Lodmannshagen zu Einbrüchen gekommen; d.h. den Mitgliedern der Wehren sind ein Telefon, zwei Geldbörsen und 10 Helmlampen entwendet worden, wir gehen von einem Zusammenhang aus, die Täter haben das Brandgeschehen offensichtlich genutzt um in die Feuerwehren einzubrechen…haben mehrere Zeugen angehört und haben ganz gute Ansätze zu einem guten Ergebnis zu kommen…konzentrieren die Ermittlungen auf einen weißen Transporter der im Bereich der Tatorte gesehen wurde und hoffen auf weitere Zeugen...

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