– im Überblick:


– Im Detail:

  • Einfamilienhaus brennt mitsamt Anbau und weiteren Schuppen komplett nieder


    Schwierigkeiten die Drehleiter in eng bebauter Innenstadt aufzustellen

    17.01.18, 20:18 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 17:00 Uhr

    Ort: Sprendlingen, Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz

     

    (et) In der Innenstadt von Sprendlingen in Rheinland-Pfalz ist am Mittwochabend ein Einfamilienhaus mitsamt allen Anbauten niedergebrannt.

    Das Feuer war aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen und hatte sich schnell auf den gesamten Komplex ausgebreitet.

    Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Doch die eng bebaute Innenstadt brachte einige Probleme mit sich. So konnte die Drehleiter nur mit viel Mühe aufgebaut und zum Löschen eingesetzt werden. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte dann zum Glück verhindert werden.

    Ein Bewohner und eine Feuerwehrkameradin wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

     

     

  • Mercedes AMG wird auf rutschiger Fahrbahn von Windböe erfasst und von der Autobahn gedrückt – Wagen reißt mehrere Bäume nieder und überschlägt sich


    Fahrer bleibt wie durch ein Wunder unverletzt - Starker Schneefall an der Einsatzstelle

    17.01.18, 19:53 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:00 Uhr

    Ort: A1 zw. Groß Ippener und Wildeshausen-Nord, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

     

    (et) Einsetzender Schneefall in Kombination mit starkem Wind und Sturmböen sorgte am Mittwochabend auf der A1 bei Groß Ippener für einen Unfall mit Feuerwehreinsatz.

    Ein schwerer Mercedes AMG C 63 wurde dort laut Polizei offenbar von einer schweren Sturmböe erfasst Auf der rutschigen Fahrbahn hatte der Fahrer keine Chance mehr gegenzulenken und wurde von der Fahrbahn gedrückt. Dabei überschlug sich der Wagen und riss dabei mehrere Bäume nieder, bevor er auf einem der Bäume völlig zerstört wieder zum Stehen kam. Da die Feuerwehr von einem eingeklemmten Fahrer ausgehen musste, wurden mehrere Fahrzeuge zu dem Unfall alarmiert. Doch beim Eintreffen stellte sich heraus, dass der Fahrer den schweren Überschlag wie durch ein Wunder unverletzt überstanden hatte. Der über 80.000 Euro teure Mercedes ist allerdings Schrott.

     

  • Tanklaster der US-Armee mit Kerosin beladen stürzt Böschung hinab – LKW reißt dabei Stromleitungen nieder - Explosionsgefahr – 5000 Liter Kerosin laufen aus


    Stundenlanger Gefahrguteinsatz unter Vollschutz

    17.01.18, 17:48 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 12:00 Uhr

    Ort: B 292 bei Waibstadt, Landkreis Heidelberg, Baden-Württemberg

     

    (et) Ein mit Kerosin beladener Tanklaster der US-Armee ist am Mittwoch in Baden-Württemberg schwer verunglückt.

    Ein 21-jähriger Soldat war aus bislang unbekannter Ursache auf der B 292 bei Waibstadt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinunter gestürzt. Und als ob das nicht schon gefährlich genug wäre, riss der LKW dabei noch einen Strommasten nieder und die Leitungen fielen auf die Fahrbahn. Der LKW kippte in der Böschung auf die Seite und der Tank riss auf. Rund 5000 Liter hochexplosives Kerosin liefen dabei aus. Die Feuerwehr musste unter Vollschutzanzügen arbeiten und versuchen das Leck notdürftig abzudichten. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den späten Abend.

     

  • Bus kommt bei Schneesturm und glatter Straße von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum – Mehrere Personen eingeklemmt - Bergung im Schneesturm bei Nacht


    Feuerwehr und Rettungsdienste mit Großaufgebot vor Ort – Mindestens zwei Schwerverletze und mehrere Leichtverletzte - Schwierige Bergung im Schneegestöber bei Nacht

    17.01.18, 16:13 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 15:00 Uhr

    Ort: S 270 zw. Grünhain und Zwönitz, Erzgebirgskreis, Sachsen

     

    (et) Gefährliche Straßenglätte kombiniert mit einem Schneesturm wurde am Mittwochnachmittag einem Busfahrer im sächsischen Grünhain auf der S 270 zum Verhängnis.

    Der mit mehreren Fahrgästen besetzte Linienbus kam hinter einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Bus wurde dabei schwer zerstört, der Baum bohrte sich weit in die Fahrerkabine und riss das Dach auf. Feuerwehr und Rettungsdienste rückte mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus. Mehrere Personen waren eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Mindestens zwei Personen wurden schwer verletzt, die Anzahl der Leichtverletzten steht noch nicht fest. 

    Die Bergung des völlig in der front aufgeschlitzten Busses stellte die Techniker vor eine Herausforderung. Im dichten Schneegestöber und auf spiegelglatter Straße rutschte das schwere Bergungsfahrzeug immer wieder selber weg. Ein Blick ins Innere des zerstörten Busses zeigte die heftige Zerstörung. Der Winterdienst unterstützte die Bergung, um den Unfallstellenbereich abzustreuen und zu sichern. 

     

     

  • Tanklastzug kommt auf völlig verschneiter Bundesstraße ins Schleudern und stürzt auf Seite - Zweiter Lkw rutscht beim Ausweichen in Seitenraum


    Fahrer leicht verletzt - Aufwändige Bergungsarbeiten

    17.01.18, 13:14 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, ca. 08:00 Uhr

    Ort: B311 bei Messkirch, Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg

     

    (ah) Auch in Baden-Württemberg sorgten teils starke Schneefälle für Unfälle auf den Straßen: Auf der B311 im Landkreis Sigmaringen geriet ein Tanklastzug auf der völlig verschneiten Bundesstraße ins Schleudern und stürzte auf die Seite, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

    Einige entgegenkommende Lkw konnten dem Hindernis aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nicht mehr anhalten und mussten auf der rutschigen Straße Ausweichmanöver einleiten. Einige hatten Erfolg, andere rutschten in den Seitenraum und mussten aufwändig wieder auf die Fahrbahn gezogen werden.

     

  • Lebensmitteltransporter stürzt bei Eisglätte und starkem Wind auf die Seite - Milchprodukte laufen beim Aufrichten des Lkw aus dem Laderaum und verschmutzen die gerade vom ausgelaufenen Kraftstoff gereinigte Fahrbahn - Autobahn stundenlang in beide Richtungen voll gesperrt


    Fahrer leicht verletzt - Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr

    17.01.18, 08:32 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, ca. 03:00 Uhr

    Ort: A623 bei Saarbrücken, Saarland

     

    (ah) Es wird ungemütlich. Die ersten Vorboten des Sturmtiefs „Friederike“ haben für Eis, Schnee und Sturmböen und so für Gefahren und Unfälle auf den Straßen gesorgt. So auch auf der A623 im Saarland. Hier kam ein mit Lebensmittel beladener Lkw auf eisglatter Fahrbahn und bei stürmischen Böen ins Schleudern und stürzte auf die Seite. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien.

    Aus dem Unfallfahrzeug lief Kraftstoff aus und verteilte sich auf der Autobahn in beiden Richtungen, so dass die Autobahn aufgrund der Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden musste. Der Lkw wurde im weiteren Verlauf von Bergungskräften aufgerichtet, doch dabei liefen mehrere hundert Liter Milchprodukte auf die Fahrbahn. Die Milch vermischte sich mit dem Diesel und verteilte sich auf der Fahrbahn - auch auf dem bereits gereinigten Teil, so dass erneut aufwändige Reinigungsarbeiten nötig wurden.

    Die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt. Es kam zum erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

     

  • Sattelzug gerät auf rutschiger Autobahn ins Schleudern, prallt in Leitplanke und kommt quer über der Autobahn zum Stehen - Fahrer verletzt ins Krankenhaus


    Autobahn in Richtung Hannover voll gesperrt - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

    17.01.18, 08:31 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, ca. 04:00 Uhr

    Ort: A2 bei Vlotho, Nordrhein-Westfalen

     

    (ah) Schneefall und dadurch entstandene Glätte haben am frühen Mittwochmorgen für einen schweren Lkw-Unfall auf der A2 in Ostwestfalen gesorgt: Ein Sattelzug kam auf der rutschigen Autobahn ins Schleudern, prallte in die Seitenleitplanke und kam schließlich quer auf der Autobahn zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Der Verkehr konnte zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden; die Autobahn musste jedoch kurz darauf aufgrund der Bergungsarbeiten in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

  • Großeltern zünden Kerzen in vertrocknetem Baum an – Flammen greifen binnen kürzester Zeit auf Inventar über – Haus brennt aus – Oma und Opa bringen drei und sieben Jahre alte Enkel in Sicherheit


    Feuerwehr mit größerem Aufgebot im Einsatz – Dichter Rauch dringt aus Gebäude - Schaden von 200.000 Euro entstanden

    17.01.18, 00:58 Uhr

    Datum: Dienstag, 16. Januar 2018, 17:30 Uhr

    Ort: Buchholz, Landkreis Harburg, Niedersachsen

     

    (ch) Die Weihnachtszeit ist schon längst vorbei, doch der flackernde Schein der echten Wachskerzen im Weihnachtsbaum erzeugen auch vier Wochen nach dem Fest ein Funkeln in Kinderaugen. Kein Wunder also, dass die Großeltern (74 und 75 Jahre) ihren Enkeln den Wunsch nicht abschlagen konnten und am Dienstagabend die Kerzen in ihrer geschmückten Tanne entzündeten. Doch die Nadeln und Zweige sind mittlerweile völlig vertrocknet. Binnen kürzester Zeit stand zunächst der Baum und dann der gesamte Raum in Flammen. Oma und Opa gelang es noch, ihre drei und sieben Jahre alten Enkel in Sicherheit zu bringen, ehe ihr Haus völlig brannte. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, konnte jedoch ein Abbrennen des Einfamilienhauses nicht verhindern. Verletzt wurde niemand, doch die Polizei schätzt den Schaden auf 200.000 Euro.

  • Eisige Windböen und Schneefall sorgen für meterhohe Verwehungen auf dem Brocken


    Nur wenige Menschen in Torfhaus unterwegs - Fahnen flattern intensiv im Wind - Nach "Evi" kommt nurn "Friederike"

    17.01.18, 00:30 Uhr

    Datum: Mittwoch, 17. Januar 2018, 0:00 Uhr

    Ort: Torfhaus, Landkreis Goslar, Niedersachsen und Brocken, Landkreis Oberharz, Sachsen-Anhalt

     

    (ch) Das unscheinbare Sturmtief „Evi“ zieht nun langsam ab, doch auf dem Brocken scheint der sibirisch wirkende Eissturm weiterhin zu wüten. Unaufhörlich pfeift der Wind über den Berg und wirbelt den liegenden Schnee auf. Meterhoch türmen sich die Verwehungen mittlerweile an den wenigen Häusern, wie in der Wüste tanzt der Schnee über den Boden. Und doch sind dies alles nur die Vorboten angesichts des Orkans „Friederike“, der vermutlich am morgigen Donnerstag mit Geschwindigkeiten über 130 Stundenkilometer über den Gipfel ziehen wird.

    Im etwas weiter tiefer gelegenen Torfhaus geht das Leben derweil weiter wie gewohnt. Die Menschen auf rund 800 Meter Höhe gehen den Winter und wissen mit ihm umzugehen. Auf den schneebedeckten Straßen verkehren die Linienbusse und Autos wie üblich. Nur die kräftig flatternden Fahnen deuten hier darauf hin, wie unangenehm der Wind den fallenden Schnee einem ins Gesicht drücken könnte.

  • Smartfahrer überschlägt sich auf spiegelglatter Fahrbahn und wird dabei aus dem Fahrzeug geschleudert


    Feuerwehr: „Ich war selber überrascht, wie glatt es ist“ - Autofahrer muss mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden

    16.01.18, 23:00 Uhr

    Datum: Dienstag, 16. Januar 2018, 22:00 Uhr

    Ort: Groß Schwülper, Landkreis Gifhorn, Niedersachsen

     

    (et) Es ist kaum zu sehen aber gefährlich glatt. Einem Autofahrer ist die tückische Straßenglätte in der Nacht zu Mittwoch auf einer Landstraße bei Groß Schwülper im Landkreis Gifhorn zum Verhängnis geworden. Am Ende einer langgezogenen Kurve kam der Fahrer mit seinem Smart ins Rutschen und stürzte neben der Straße eine Böschung hinab. Dabei überschlug sich der Wagen und der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Er wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Selbst die Feuerwehr war überrascht, dass es so extrem glatt war, obwohl sie schon auf der Anfahrt vor der Glätte gewarnt wurden. „Selbst unser Löschfahrzeug rutschte, bevor es zum Stehen kam, so die Feuerwehr.