Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum startete am Freitag, den 30.09. in den frühen Morgenstunden eine 29-köpfige Reisegruppe der Ortsfeuerwehr zu einer Mehrtagesfahrt nach Prag. Über die A2 ging es nach Magdeburg und anschließend über Leipzig, Dresden bis zum Grenzübergang nach Zinnwald, von dort aus über die Europastraße 55 weiter nach Prag. Unterbrochen wurde die Fahrt von mehreren entspannenden Pausen bei denen sich alle Mitfahrer entsprechend stärken konnten, während man die Fahrt über die komfortable Ausstattung des Busses genoss.

Nach einem reibungslosen Fahrtablauf erreichte die Reisegruppe das Hotel Belvedere in Prag. Nach dem Einchecken und einer kurzen Erholungspause trafen sich dann alle Teilnehmer zum gemeinsamen Abendessen im Hotel. Frisch gestärkt machte man sich nach dem Essen auf, um die Prager Altstadt zunächst auf eigene Faust zu erkunden. Bei einer Pause auf dem Altstädter Ring, wo man das erste mal Kontakt mit einem guten Glas tschechischen Bieres hatte ging es weiter zur Karlsbrücke. Von dort aus hatte man einen tollen Blick auf das wunderschön beleuchtete Burgviertel. Müde und geschafft erreichte man schließlich wieder das zentrumsnah gelegene Hotel.

Am nächsten morgen trafen sich alle Mitreisenden um bei strahlendem Sonnenschein zunächst an einer dreistündigen Führung durch die Prager Altstadt teilzunehmen. Hierbei erfuhr man vielerlei wissenswertes über die Entstehung, Geschichte und bekannte Persönlichkeiten der Stadt. Direkt im Anschluss ging man an Bord des Ausflugsdampfers „Klara“. Mit musikalischer Untermalung konnte man sich dort nach Herzenslust stärken und die Stadt vom Wasser aus einer völlig anderen Perspektive betrachten. Der Nachmittag stand jedermann zur freien Verfügung.

Abends ging es mit der Straßenbahn zum Kaisersteinpalais, wo in einem alten Kellergewölbe ein zünftiger Böhmischer Abend mit Musik, Tanz und diversen böhmischen Spezialitäten auf alle wartete. In den frühen Morgenstunden traf sich so mancher Teilnehmer noch in der Lobbybar um einen „Schlummertrunk“ einzunehmen.

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am Sonntagmorgen wieder Richtung Heimat. Für die Rückfahrt hatte man einen längeren Zwischenstop in der wunderschönen Stadt Dresden vorgesehen. Trotz Regenwetter hatte jeder die Gelegenheit die bekannten Sehenswürdigkeiten im historischen Teil der Stadt anzuschauen. Nach einer ruhigen Rückfahrt trafen gegen Abend alle wieder wohlbehalten in Sarstedt ein.

Einhellig stellte man fest, das die Reise als rundum Gelungen zu bezeichnen ist!
Text: Ulrich Meyer , FF Sarstedt