Einsatznummer: 015/2026
Datum: 14.01.2026
Alarmzeit: 06:47 Uhr
Dauer: 4 Stunden 30 Minuten
Art: Brandeinsatz  > B3 – Großbrand  > Industriebetrieb 
Einsatzort: Dachsteinweg
Einsatzleiter: M. Kreutzkam
Alarmierungsart: DME + Sirene Giften, DME + Sirene Gödringen, DME + Sirene Heisede, DME + Sirene Hotteln, DME + Sirene Ruthe, DME + Sirene Schliekum, DME Gesamt Sarstedt, DME Tagesalarm Sarstedt
Alarmierte Wehren / Eingesetzte Fahrzeuge:


Weitere beteiligte Kräfte: FTZ Gr. Düngen, Polizei Sarstedt, Rettungsdienst Sarstedt, TOG

Einsatzbericht:


Am 14.01.2025 wurden der zweite sowie der dritte Zug der Stadtfeuerwehr Sarstedt zu einem Brand der Stufe 3 im Dachsteinweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt meldete der mitalarmierte Rettungswagen der Rettungswache Sarstedt eine starke Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle eines ortsansässigen Dachdeckerbetriebes.

Beim Eintreffen des zweiten Zuges stand die Lagerhalle in voller Ausdehnung in Brand. Eine Gefahr der Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude bestand zu diesem Zeitpunkt nicht. Die Drehleiter sowie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sarstedt gingen auf dem Betriebshof in Stellung und leiteten umgehend die Innenbrandbekämpfung mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Im Zuge der Brandbekämpfung wurden mehrere in der Halle gelagerte Gasflaschen durch die eingesetzten Trupps gesichert. Von diesen ging zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die eingesetzten Atemschutztrupps durch Kräfte des dritten Zuges abgelöst, welche die Brandbekämpfung fortführten.

 

 

 

Zur Verbesserung der Belüftung sowie zur Ableitung von Hitze und Brandrauch wurde mithilfe eines Baggers die Dachhaut der Halle geöffnet. Im weiteren Verlauf wurde ebenfalls die Front der Halle maschinell geöffnet, um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App „NINA“ informiert und aufgefordert, während des Einsatzes Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die zunächst mitalarmierten Kräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Groß Düngen trafen kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein und stellten die Bereitschaft zum Tausch verbrauchter Pressluftatmer sicher. Da zwei der drei Züge der Stadtfeuerwehr Sarstedt im Einsatz gebunden waren, stellte der erste Zug den Grundschutz am Feuerwehrhaus Sarstedt sicher, um bei möglichen Paralleleinsätzen eine zeitnahe Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können.

Nach rund zwei Stunden meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Gegen 12:00 Uhr rückte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sarstedt mit Staffelbesatzung zur Brandnachschau aus. Dabei konnten keine weiteren Gefahrenquellen oder Glutnester festgestellt werden.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an das Polizeikommissariat Sarstedt sowie an die Tatortgruppe (TOG) der Polizeiinspektion Hildesheim übergeben.

 

Zur Brandursache sowie zur Höhe eines entstandenen Sachschadens werden von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht. Die Stadtfeuerwehr Sarstedt distanziert sich ausdrücklich von sämtlichen Spekulationen in diesem Zusammenhang.

Dieser Einsatzbericht dient ausschließlich der sachlichen Information über den Einsatzverlauf und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder abschließende Darstellung.

Text: OFM K.Brose